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Überwintern mit dem Wohnmobil in Spanien und Portugal 2011/2012 - Teil 8 von 13

Die Gesamtübersicht dieser Reise mit den Links zu den einzelnen Teilen des Reiseberichts sowie Karten mit dem Reiseverlauf gibt es HIER!

Alentejo: Porto Covo - Santiago do Cacem - Aljustrel - Castro Verde - Porto Covo 28.01. bis 02.02.2012

28./29.01.2012 Porto Covo - Santiago do Cacem - Barragem do Roxo 110 km

Wir starten zu einer kleinen Rundfahrt ins Hinterland des Alentejo, orientieren uns dabei zunächst an Tour 10 im WOMO-Führer Portugal und nehmen Kurs auf Santiago do Cacem. Zunächst erledigen wir unseren Großeinkauf und zwar diesmal beim Aldi, der gleich neben dem Intermarché an der N 120 liegt. Von dort fahren wir zu den römischen Ruinen von Miróbriga, die wir aber erst etwas später auf dieser Seite vorstellen.

Santiago do Cacem wird von einem Hügel mit Templerburg und Kirche überragt. Diesen Blick auf den hübschen Alentejo-Ort hat man von der Straße aus, an der ...

... diese vollständig restaurierte Mühle - die Moinho da Quintinha - liegt. Nach einem Foto von der Straße aus wollte ich weiterfahren, wurde aber durch das Rufen eines Mannes zurückgehalten und auf den Hügel der Mühle gebeten. Es stellte sich heraus, dass die Mühle vom Bezirk Santiago do Cacem gekauft und restauriert wurde und kostenlos besichtigt werden kann. Jorge - so heisst der "Fremdenführer" dessen Ruf ich erhört habe, ...

... führt mich hinauf bis zum Mahlwerk, zeigt und erklärt alles und bittet dann Gaby rufend und winkend ebenfalls aus dem Wohnmobil hinauf. Ein Wort gibt das nächste (er kann einige Brocken Deutsch, wir einige Brocken Portugiesisch) und letztlich stellt sich heraus, dass er mit einer deutschsprechenden Frau in der Nähe wohnt. Er ruft sie über sein Handy an, reicht es mir und schon habe ich Franziska am Ohr. Ergebnis: Wir sollen gleich in der Mittagspause mit Jorge zur Wohnung der beiden kommen und uns überraschen lassen?!

Die Überraschung gelingt in mehrfacher Hinsicht! Hier sehen wir Franziska und Jorge im "Obergeschoss" der Moinho da Campa. Franziska ist Deutsch-Schweizerin und wohnt mit Jorge in einem Haus unterhalb dieser Mühle ca. 3 km von Santiago do Cacem entfernt. Das komplette Mühlengebäude sowie das alte Müllerhaus unterhalb vermieten die beiden als Ferienhäuser - incl. Swimming Pool! ...

... mit einem traumhaften Blick von Santiago do Cacem im Norden über die Küstenregion mit dem Atlantik im Westen bis nach Süden, wo man bei klarem Wetter den Hafen von Sines sieht. Wir sind total begeistert - von den beiden freundlichen Menschen und von ihrem "Paradies". Hier gibt es weitere Fotos von diesem ungewöhnlichen Ferienhaus im Alentejo in Südportugal.

Wenige Kilometer entfernt liegt Miróbriga, die alte römische Siedlung. Für 3 Euro pro Person kann man in einer Ausstellungshalle Fundstücke anschauen, durch das Ruinengelände laufen ...

... und sich in Portugiesisch oder Englisch alles Wissenswerte "anlesen".

Die Brücke, ...

... das Badehaus ...

... und das Forum sind hier wie andernorts typische Elemente einer Siedlung der alten Römer.

Während in diesem Teil des Alentejo eine Hügellandschaft mit Kork- und Steineichen dominiert, ...

... erwartet uns etwas weiter östlich am Barragem do Roxo eine völlig platte fast baumlose Landschaft.

Etwas über 20 Kilometer entfernt sieht man am Horizont Beja, die weiße Stadt in der Ebene. Ab diesem Stellplatz am Stausee verlassen wir die Route 10 des WOMO-Führers. Die darin beschriebenen Orte weiter im Osten haben wir für die Rückreise durch Ostportugal auf unserem Reiseplan.

29./30.01.2012 Barragem do Roxo - Aljustrel - Castro Verde - Barragem da Monte da Rocha 65 km

Dieser Anblick erwartet uns am nächsten Morgen, als wir nach kalter Nacht (Minimum - 0,7°C) aus dem Fenster schauen. Der Reiher ist keine Skulptur sondern echt - es dauerte allerdings eine ganze Weile bis er uns durch eine Bewegung davon überzeugt hatte.

Über Aljustrel ...

... fahren wir nach Castro Verde, wo wir wieder auf die Route 10 des WOMO-Führers treffen und der Empfehlung zur Besichtung der Kirche "Basilico Real" folgen. Die wichtigste Sehenswürdigkeit dieser Kirche ist aber nicht die Außenfassade sondern die "Dekoration" der Innenwände.

Alle Wände sind mit Azulejos verziert.

Dargestellt werden Szenen aus der letzten entscheidenden Schlacht Portugals gegen die Mauren, die hier in der Nähe stattfand.

Auch sonst herrscht in der hübschen Stadt kein Mangel an Azulejos.

Die Frage, ob Huhn oder Ei zuerst da waren, beantwortet diese Skulptur auf dem Brunnen von Castro Verde auch nicht.

Wer zählen möchte, wieviele Motive auf den Bänken von Castro Verde dargestellt werden, muss viel Zeit mitbringen. Wir lassen das mit dem Zählen und folgen dem WOMO-Führer zum nächsten Übernachtungsplatz ...

... am Barragem da Monte da Rocha. Da auf dem Platz im Westen schon relativ viele Wohnmobile stehen ...

... wählen wir einen etwa 300 m entfernten Platz ...

... in der Nähe des Überlaufs und wundern uns, dass der Stausee so voll ist, obwohl es in den letzten Wochen kaum geregnet hat.

Bei völliger Ruhe genießen wir die Abendstimmung am See.

30.01. bis 02.02.2012 Barragem da Monte da Rocha - Cercal - Porto Covo 63 km

Durch Pinientunnel ...

... und an einigen bewohnten Storchennestern vorbei fahren wir wieder nach Porto Covo, ...

... wo diesmal ein fast leerer Stellplatz am Praia Grande auf uns wartet.

Von hier aus können wir sehr schön die Schiffe vor dem Hafen von Sines beobachten und zu Fuß in wenigen Minuten die beiden kleinen Supermärkte und die Restaurants von Porto Covo erreichen.

Erfreulicherweise haben einige Restaurants in Porto Covo geöffnet, u.a. das Restaurante Miramar, in dem wir bei früheren Reisen nach Porto Covo schon mehrmals zu Gast waren. Auch diesmal lassen wir uns hier wieder leckere portugiesische Spezialitäten schmecken, dazu gehört auch ein besonders empfehlenswerter Medronho.

Das Miramar liegt an diesem hübschen kleinen Platz ...

... oberhalb des Fischerhafens von Porto Covo ...

... und ist in weniger als 10 Minuten Fußmarsch vom Stellplatz am Praia Grande aus zu erreichen.

Unserem Hobby "Schiffe gucken" (Shipspotting) haben wir schon viele Seiten und Fotos gewidmet, in der Regel aber an heimatnäheren Plätzen wie Elbe und Nord-Ostsee-Kanal. Auf einigen Seiten beschreiben wir auch die Verwendung von "Marine Traffic" zur Identifizierung der Schiffe wie z.B. auf dieser Schleswig-Holstein-Seite.

Ausguckplätze wie diesen bei Porto Covo südlich vom Tanker- und Containerhafen von Sines haben wir bisher aber noch nicht vorgestellt. Besonders toll - die kostenlose Marine Traffic - App für unser Android-Smartphone. Dank GPS-Funktion werden alle Schiffe in der Nähe auf Google Maps oder als Tabelle angezeigt und viele Informationen wie Länge, Breite und Tiefgang sind mit geringem Datenvolumen abrufbar - sofern man einen Internetzugang hat, siehe unsere Seite Mobiles Internet auf Reisen.

Hier nähert sich der Container-Frachter MSC Catania dem Hafen, mit 299 m Länge und 37 m Breite keiner der Riesen ...

... aber in dieser "Umgebung" doch ein schöner Anblick für Schiffegucker.

Hier fährt er am Tanker "Kaltene" (182x27) vorbei, der schon seit etlichen Stunden vor dem Hafen liegt.

Wir warten noch auf einen echten "Riesen", der laut Website des Hafens von Sines und Marine Traffic am Mittag des 2. Februar eintreffen soll, ...

... die MSC Ravenna, die mit 366 m Länge und 51 m Breite zur zweitgrößten Kategorie gehört. Aber sie bleibt weit draußen auf dem Atlantik auf der Höhe von Almograve, da der Containerhafen in Sines noch belegt ist.

So verabschieden wir uns von Porto Covo mit einem Abstecher zum Strand an der Ilha do Pessegueiro und fahren nach Süden ...

... in den Bezirk Odemira, wo wir am riesigen leeren Strandparkplatz von Almograve von dem uns schon bekannten Verbotsschild empfangen werden, siehe vorheriger Teil unseres Reiseberichtes mit Foto vom Praia Malhao.

Wie einfach wäre es doch, hier einen Teil des Parkplatzes für Wohnmobile freizugeben. Nur wenige hundert Meter entfernt könnte man in den Restaurants des kleinen Ortes Essen gehen und auch alkoholische Getränke genießen, um sich danach vom Meer in den Schlaf rauschen zu lassen. Aber nein, im Bezirk (Concelho) Odemira - südlich von Porto Covo und nördlich von Odeceixe, wo die Algarve beginnt, - sind Gäste mit Wohnmobil unerwünscht. So verzichten wir auf weitere Abstecher an die Küste des Alentejo und fahren auf schnellstem Wege nach Odeceixe/ Algarve. Was wir dort bzgl. Wohnmobil-Stellplätzen und -verboten, Wetter und mehr/Meer vorfinden beschreiben wir in Wort und Bild im nächsten Teil unserer Reiseberichtes.

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