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Überwintern mit dem Wohnmobil in Spanien und Portugal 2011/2012 - Teil 9 von 13

Die Gesamtübersicht dieser Reise mit den Links zu den einzelnen Teilen des Reiseberichts sowie Karten mit dem Reiseverlauf gibt es HIER!

Algarve Teil 1: Odeceixe - Sagres - Ingrina - Cordoama - Lagos - Camping Turiscampo Espiche - Camping Valverde Luz 02.02. bis 15.02.2012

02./03.02.2012 Porto Covo - Almograve - Odeceixe 73 km

Nach der Vertreibung durch Übernachtungsverbote für Wohnmobile im Concelho do Odemira (siehe Teil 8 unseres Reiseberichtes) folgen wir der Tour 11 im WOMO-Führer Portugal über die Grenze zur Algarve zum Parkplatz am Strand von Odeceixe.

Genau so wie im Buch beschrieben kommen wir zu einem Parkplatz ...

... hoch über den Stränden von Odeceixe. Direkt vom Parkplatz aus führt der Weg zum Südstrand, der offiziell als FKK-Strand freigegeben wurde. Etwas weiter muss man gehen, ...

... wenn man den Hauptstrand an der Mündung des kleinen Flusses erreichen will. Die Straße direkt an den Strand wurde für Wohnmobile gesperrt ebenso wie andere Wege oberhalb der Steilküste. Aber im Gegensatz zu den Verboten im Concelho do Odemira gibt es hier einen vernünftigen Kompromiss zwischen "völliger Freiheit" und totalem Verbot für Wohnmobilreisende.

Mit der Lage des Parkplatzes von Odeceixe sind wir sehr zufrieden, mit der Temperatur allerdings nicht. Wie von den Meteorologen angedroht hat uns die Kaltluft voll erwischt und am Morgen zeigt unser Außenthermometer -2,9°C als Tiefstwert der Nacht. So hatten wir uns den Empfang an der Küste der Algarve nicht vorgestellt.

03. - 05.02.2012 Odeceixe - Aljezur - Praia Murracao - Vila do Bispo - Sagres (Algarve Westküste) 92 km

Damit wir unseren Heizlüfter einsetzen und die Gasvorräte schonen können wollen wir die beiden nächsten Nächte auf dem Campingplatz in Sagres verbringen. Auf dem Weg dorthin "inspizieren" wir noch einige im WOMO-Führer vorgestellte Plätze.

Am WOMO-Führer Platz 147 (Amoreira) verbietet das Schild hier an diesem Platz die Weiterfahrt für Campingfahrzeuge. Leider kann man von dem windgeschützten, ebenen und ruhigen Platz aus zwar die Wellen rauschen hören aber nicht sehen.

Meerblick bietet hingegen der WOMO-Führer Platz 149 (Amado) mit diesem ungewöhnlichen "Gespann".

Erwartungsvoll nehmen wir die Piste zum nächsten "Überraschungstipp" vom Schulz in Angriff. Die Piste ist in gutem Zustand, da haben wir schon schlimmeres überstanden - denken wir beim Anblick aus dieser Perspektive. Aber man soll die Piste nicht vor ihrem Ende loben! In der letzten Linkskurve an der Stelle mit dem stärksten Gefälle erwarten uns arge Unebenheiten und loses Geröll.

Ein kleiner Parkplatz an einem Traumstrand mit den wilden Wellen der Westküste - das ist der WOMO-Führer Platz 149a. Sehr schön!

Aber bei dem derzeitigen "Straßenzustand" können wir nur Fahrzeugen mit viel Bodenfreiheit und Allradantrieb den Besuch empfehlen. Die Aussage der Autoren zu diesem Platz "lassen Sie sich überraschen" könnte wohnmobilen Besuchern sonst in sehr unangenehmer Erinnerung bleiben, zumal wir an der ca. 5 km langen Piste zwischen Nationalstraße und Strand kein bewohntes Haus gesehen haben. Es gibt allerdings ein sehr schwaches Mobilfunksignal an einigen Stellen :)

Um angesichts der angekündigten kühlen Nächte unsere Gasvorräte zu schonen fahren wir zum Orbitur Camping Sagres, was sich bei Tiefstwerten von - 2,3°C und + 0,5°C auch als sinnvoll erweist. Der Campingplatz liegt wie fast überall an Portugals Westküste wieder in einem Pinienwald und weit vom Meer entfernt. Es gibt kostenloses WLAN - allerdings nur im Bereich des zur Zeit geschlossenen Restaurants. Nur auf dessen teilweise windgeschützter Terrasse kann man es nutzen.

05. bis 07.02.2012 Sagres - Cabo de Sao Vicente - Praia da Ingrina 39 km

Nach drei eiskalten Nächten soll starker Nordwind einen Warmluftschwall bringen. Wir vertrauen auf die Wetterprognose und wechseln zum Praia da Ingrina an die Südküste.

Zuvor machen wir einen Abstecher zum Cabo da Sao Vicente ...

... und zu einem rumpeligen Parkplätzchen nördlich davon. Eine schöne Aussicht hat man hier - und liegt gut im Wind.

Aufgrund der Südhanglage steht man am Praia da Ingrina etwas windgeschützter. Hier treffen wir uns mit Frank und Moni, zu denen ein bisher nur virtueller Kontakt dank ihrer Eintragung in unserem Gästebuch besteht. Nach den frostigen Nächten ist die folgende rekordverdächtig warm mit einem Minimum von + 10,5°C.

Hier am Praia da Ingrina entdecken wir ein Kunstobjekt, wie wir es noch nie gesehen haben. Gerade vor ihrer Abfahrt am nächsten Morgen ...

... "erwische" ich die beiden netten Bewohner noch und kann mir ihre Genehmigung für die Veröffentlichung dieser Fotos von ihrem selbstgeschaffenen Kunstwerk geben lassen.

Hier in einem geschützten Tal oberhalb des Strandes entdecken wir bei einer Wanderung einige Mandelbäume in voller Blüte.

Der Platz im Grünen ist "eigentlich" sehr schön, wie der Blick aus unserer geöffneten Schiebetür zeigt. Aber nach zwei milden Nächten nimmt der Nordwind wieder zu während uns das Meer zu ruhig ist.

Das kann hier auch ganz anders, wie wir im März 2009 erlebt haben, mehr dazu in unserem Reisebericht Andalusien/Algarve 2009.

Jetzt aber haben wir einen "Wellengang", so langweilig wie bei Windstille am Dümmer (See in Niedersachsen). "Langweiliges" plattes Meer und kalter Wind, da wechseln wir doch lieber mal den Standort und fahren zurück nach Westen, zumal das kleine Restaurant geschlossen hat und wir uns eh selbst versorgen müssen.

07.02. bis 09.02.2012 Praia da Ingrina - Vila do Bispo (Lidl) - Praia do Castelejo - Praia da Cordoama 15 km

Vom Aufgang der Sonne (beim Frühstück am Praia da Ingrina) ...

... bis zu ihrem Untergang (beim Abendessen am Praia da Cordoama) legen wir eine Strecke von nur 15 km zurück, bei der wir im Lidl in Vila da Bispo einkaufen und von der Süd- an die Westküste der Algarve wechseln. Beim Aufgang des Mondes gegen 21 Uhr haben wir noch eine Außentemperatur von 12 Grad, dies ist einer der wärrmsten Abende unserer Reise seit dem Start am 8. Dezember 2011.

Zur Zeit meldet die 10-Tage-Prognose von meteo.pt für die Algarve durchweg die höchsten Nacht-Temperaturen für Sagres, die niedrigsten für den Osten an der Grenze zu Spanien. Schon zwischen Sagres und Lagos soll die Differenz 3 Grad betragen. Solange sich an der kalten Nordostströmung nichts ändert werden wir am Westzipfel der Algarve im Dreieck zwischen Monte Clerigo, Sagres und Lagos bleiben.

Der WOMO-Führer Platz 150a am Praia do Castelejo sieht schöner aus als er ist. Nur in der ersten Reihe hat man einen freien Blick aufs Meer, steht aber neben dem brummenden Generator des Restaurants.

Für die Übernachtung wesentlich besser geeignet ist der Platz 150b im WOMO-Führer Portugal am Praia da Cordoama. Abgesehen von diesem Asphaltplatz ...

... gibt es hinter dem (zur Zeit) geschlossenen Restaurant noch einen Schotterplatz, der Windschutz nach fast allen Seiten bietet.

Dieser Platz mit den riesigen Wellen und dem Rauschen der Brandung ist wieder ganz nach unserem Geschmack, hier der Blick zur Steilküste von Pontal im Norden, ...

... hier in Richtung Praia do Castelejo im Süden.

Solch eine Herde haben wir vor einigen Jahren hier schon mal gesehen. Während die Ziegen sofort die steilsten Felsen erklimmen ...

... nehmen einige Kühe zunächst den einfacheren Weg, müssen aber letztlich auch "hinauf auf die Alm" über dem Praia do Castelejo.

09.02. bis 15.02.2012 Praia da Cordoama - Lagos - Camping Turiscampo Espiche - Camping Valverde Luz

Nach einigen Tagen in der Wildnis nähern wir uns nun wieder der Zivilisation. Ein Treffen mit Jürgen und Wilhelmine wollen wir mit intensiver Internetarbeit verbinden - der Aktualisierung dieses Reiseberichtes hier auf der eigenen Website und in den Foren, der Regelung diverser finanzieller Angelegenheiten und einiges mehr.

Zunächst erfordert jedoch unser defekter Scheibenwischer - die lange Zeit der Nichtnutzung hat ihn "geschafft" - eine Ersatzbeschaffung, die uns beim Peugeothändler in Lagos gelingt. Wie schön, dass Citroen Jumper, Peugeot Boxer und Fiat Ducato baugleich sind!

Aufgrund des Umweges kommen wir am altbekannten Wahrzeichen, dem "Storchenturm" von Lagos vorbei.

Bei der Gelegenheit werfen wir einen Blick auf den neuen Wohnmobil-Stellplatz von Lagos am Stadion gleich neben der N 125 verkehrsgünstig gelegen, ca. 500 m vom Zentrum der Altstadt entfernt.

Dann geht es zu einem Gesinnungsgenossen des Verfassers dieser Zeilen, der nicht nur den gleichen Vornamen sondern auch die gleiche Liebe zu Erdmännchen teilt. Während Jürgen uns stolz das Bild am Heck des Womos präsentiert bereitet Wilhelmine zu unserem Empfang leckere Waffeln vor.

Nachdem wir seit dem 18.12. nur auf ganz oder überwiegend leeren Campingplätzen oder in der Wildnis gestanden haben ist der Turiscampo Lagos-Espiche für uns ein Kulturschock. Leider funktioniert ein für uns wesentliches Element der Kultur nicht: Es gibt zwar auf fast allen Parzellen ein brauchbares WLAN-Signal, die Technik dahinter ist aber völlig überlastet, eine brauchbarer Internetzugang nur nachts möglich. Unser Besuch lässt sich also leider nicht mit dem "Arbeitsprogramm" verbinden.

Am zweiten Tag gehen wir mit Wilhelmine und Jürgen in einem typischen kleinen Restaurant in Espiche essen. Bei unserer Ankunft gibt es gerade noch einen freien Tisch, was für die Qualität des Essens spricht. Wir kamen und gingen als letzte - es gibt ja soviel zu besprechen!

Nach zwei Nächten wechseln wir zum Camping Orbitur Valverde Lagos-Luz. Auf den vorderen Plätzen zwischen den kuscheligen Hecken kommt sogar das WLAN-Signal im Campingbus an - Hurra! Wir bleiben etwas länger als geplant - weniger wegen des WLAN-Signals als wegen der weiterhin sehr kühlen Nächte mit Temperaturen um Null Grad.

Leider sind oder werden alle Terrassen mit Meerblick auf dem Campingplatz durch Bungalows belegt. Wenn man hier doch mit dem Wohnmobil stehen könnte!

Neben dem Campingplatz blüht es gelb ...

... und weiss-rosa - der Frühling ist voll da am Valentinstag.

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Nach einigen Tagen auf den Campingplätzen bei Lagos verabschieden wir uns von der Camping-Zivilisation und ziehen wieder in die Wildnis. Von der Westküste fahren wir über das Monchiquegebirge und Silves bis Alcoutim am Rio Guadiana, der hier die Grenze zu Spanien bildet. Informationen und Fotos darüber in der Fortsetzung unseres Reiseberichtes Algarve Teil 2.

Die Gesamtübersicht dieser Reise mit den Links zu den einzelnen Teilen des Reiseberichts sowie Karten mit dem Reiseverlauf gibt es HIER!

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