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Überwintern mit dem Wohnmobil in Spanien und Portugal 2011/2012 - Teil 7 von 13

Die Gesamtübersicht dieser Reise mit den Links zu den einzelnen Teilen des Reiseberichts sowie Karten mit dem Reiseverlauf gibt es HIER!

Cabo Espichel - Alcacer do Sal - Costa de Galé - Sines - Porto Covo - Camping Ilha de Pessegueiro - Camping SITAVA/ Vila Nova de Milfontes 18.01. bis 28.01.2012

18. bis 20.01.2012 Cabo Espichel - Alcacer do Sal - Costa de Galé 150 km

Wir könnten jetzt den kurzen Weg nach Süden nehmen, indem wir mit der Fähre von Setúbal nach Troia fahren ( siehe Tour 9 im WOMO-Führer Portugal ). Das Verkehrsgewusel in der Industriestadt Setubal haben wir jedoch von einer früheren Tour in schlechter Erinnerung. Außerdem wollen wir vor der nächsten Übernachtung am Meer die hübsche Alentejo-Stadt Alcacer do Sal besuchen und wählen deshalb den Weg über die Autobahn.

Als Ziel geben wir die Koordinaten des Parkplatzes am Rio Sado in Alcacer do Sal ein, der im Stellplatzatlas Europa als Übernachtungsplatz genannt wird. Zweifellos eine schöne Lage - die man aber nur nutzen kann, wenn man wie die Engländer die hier gerade abfahren einen freien Parkplatz findet. Bei unserer Ankunft ist der Parkplatz jedoch rappelvoll, aber wir finden etwa 100 m entfernt einen Parkplatz in einer Sackgasse. Da wir nicht übernachten sondern nur einen Stadtbummel machen wollen, reicht der Parkstreifen dafür aus.

Wunderschön liegt Alcacer do Sal am Fluss ...

... und wird von einem Kastell überragt. Im Unterschied zu den bisher in Portugal besuchten Städten dominiert hier wie fast überall in den Regionen Alentejo und Algarve die Farbe weiß die Häuserfassaden.

Ein Stadtbummel über die Plätze ...

... und durch die engen Gassen lohnt einen Besuch und auch an Restaurants mangelt es nicht. Zum Essen gehen ist es jedoch bei unserem Besuch zu früh ...

... und wir wollen nun wieder Wellen sehn! Dazu folgen wir der Empfehlung des WOMO-Führers zum Platz 128 (Tour 10) an die Costa de Galé. Ein genialer Platz! Wie im vorherigen Teil unseres Reiseberichtes beim Cabo Espichel angekündigt, können wir dessen Leuchtturm-Lichtstrahl nach Einbruch der Dunkelheit im Nordwesten sehen - auf dem Foto erkennt man hinter der Welle am Horizont die Serra da Arrábida. Weit im Südwesten der riesigen Bucht liegt Sines und auch von dort leuchtet es abends bis zu uns.

Der Logenplatz über dem Atlantik hat gegenüber anderen Plätzen einen besonderen Vorteil:

Er hat 2 Etagen! Unten parken die Angler, darüber nur wir. Während unseres zweitägigen Aufenthalts kommt nur ein einziger PKW auf unsere Ebene, ansonsten herrscht hier absolute Ruhe. Nur der "Lärm" der Brandung dringt an unsere Ohren.

Geht man am Strand einige hundert Meter nordwärts, so trifft man auf diese vom Wetter geformte Steilküste.

Ein kleiner Canyon lädt zur Erforschung ein ...

... und seine Skulpturen zum Fotografieren.

20. bis 28.01.2012 Costa de Galé - Sines - Porto Covo/ Camping Ilha de Pessegueiro 70 km

Die im WOMO-Führer genannten Plätze hinter den Dünen und an der Lagune interessieren uns nicht, interessanter erscheint der Platz 132 oberhalb der "Praia". Volltreffer!

Wir haben aber heute ein anderes Ziel und fahren deshalb über Sines (Großeinkauf bei Intermarché und Pingo Doce, einen Lidl gibt es dort auch) zu unserem Lieblingsort Porto Covo. Den Ort haben wir schon in den 80er Jahren bei einem Ausflug von der Algarve aus als "normale Touristen" kennengelernt und müssen immer wieder hin. Leider wurde das einstmals üppige Stellplatzangebot immer weiter eingeschränkt und bei unserem letzten Besuch im März 2010 fand man nur noch weit nördlich des Ortes freie Stellplätze am Meer.

Zwei Campingplätze in Ortsnähe gibt es - auf der Landseite des Ortes unter Bäumen ohne Meerblick, nein danke! Den für uns idealen Campingplatz MIT Meerblick stellen wir gleich vor, zunächst aber inspizieren wir den Parkplatz am Praia Grande. Laut Stellplatzatlas Europa (die Umgebung von Porto Covo fehlt im WOMO-Führer) soll es hier 10 Stellplätze geben. Wir vermuten: Hier ist der Stellplatzatlas nicht auf dem aktuellen Stand, das war so vor 2010.

Wir irren, der Stellplatzatlas ist auf dem aktuellen Stand! Auf dem großen Parkplatz am Praia Grande am nördlichen Ortsrand von Porto Covo wurde ein Teil für Wohnmobile abgetrennt, die "Teppichstangen" der Zufahrt links entfernt. Ob sie in der Hauptsaison wieder eingesetzt werden?

Dieser Platz mit Blick auf Sines eignet sich nicht nur mit wenigen Schritten zum Strand- und Ortsbesuch - hier der Praia Grande unterhalb des Parkplatzes -, ...

sondern auch zum Schiffe gucken. Sines ist ein Industriehafen, der von vielen Tankern und gelegentlich auch riesigen Containerfrachtern angelaufen wird.

Porto Covo- das weiße Dorf am Atlantik - liegt mit seinem alten Zentrum auf einer Felsnase über dem Meer, der kleine geschützte Fischerhafen in einer schmalen Bucht am Südrand des Ortes.

Die Hauptstraße (Fußgängerzone) mit den hübschen weiß-blauen Häusern führt direkt auf die Felsnase - am frühen Vormittag im Januar ist hier allerdings nichts los. Zwei kleine Supermärkte mit allem, was man zum Leben braucht incl. Fleisch- und Fischtheke gibt es in den Parellelstraßen der Hauptstraße, parken kann man auf einem Parkplatz an der Markthalle am landseitigen Beginn dieser Straße. Ein Teil des Parkplatzes wurde mit breiten längsseitigen Parkstreifen gestaltet, da passen auch große Wohnmobile hinein.

Keine Portugalreise ohne Besuch von Porto Covo und kein Besuch von Porto Covo ohne Abstecher zum Praia do Queimado. Rechts von unserem fahrbaren Ferienhaus kann man auch Urlaub machen im Refugio da Praia, dem wir im Dezember 2007 diese Seite gewidmet haben.

Der einzige "Mangel" dieses Parkplatzes lässt sich auf dem Foto erahnen - die Qualität der Zufahrt! Nach starken Regenfällen kann das noch schlimmer werden, Fahrzeuge mit wenig Bodenfreiheit könnten Probleme bekommen.

Keine Probleme mit der Zufahrt hat man beim Parque de Campismo "Ilha do Pessegueiro" , der einzige Campingplatz mit Meerblick an Portugals Westküste, den wir kennen. Er liegt einige Kilometer südlich von Porto Covo und verdankt seinen Namen ...

... der Ilha de Pessegueiro, die man von vielen Stellen des riesigen Campingplatzes aus sehen kann.

Einige Kilometer Steilküste lassen sich unterhalb des Campingplatzes erwandern ...

... mit vielen kleinen und großen windgeschützten Sandstrandbuchten. Warum stehen wir hier als einzige Ausländer mit unserem Wohnmobil auf dem Campingplatz während sich etwa 100 km südlich die Überwinterer auf Stell- und Campingplätzen drängeln? Bzgl. Wetter gibt es zwischen Sines und Lagos nur geringfügige Unterschiede, wie ein Blick auf die Wetterseiten im Internet und unsere Erfahrung aus über 25 Jahren Reisen in Südportugal zeigt.

Wir beobachten vom Campingplatz aus die Schiffe auf dem Weg von und nach Sines, wie hier u.a. die 330 m lange und 38 m breite MSC Socotra. Im Vordergrund des Fotos ...

... und auf diesem Bild sieht man einen Teil der Terrassen, auf denen noch viele Hundert Wohnmobile, Wohnwagen und Zelte Platz fänden.

Eine Woche lang genießen wir diesen Panoramablick und das schöne Wetter, gäbe es doch mehrere Campingplätze an Portugals Westküste mit solch einem Ausblick. Bisher kennen wir nur diesen und sind für Hinweise auf ähnliche "Campismos" sehr dankbar, E-Mail bitte an webmaster@juergenreinert.de.

Camping SITAVA/ Vila Nova de Milfontes

NICHT empfehlen muss man uns den SITAVA-Campingplatz, etwa 12 km südlich des Pessegueiro-Camping und 7 nördlich von Vila Nova de Milfontes! Auf dem riesigen Platz stehen viele Hundert Unterkünfte von Dauercampern und bei einer "Inspektion" finden wir nur 3 relativ schiefe Stellplätze am Rand mit Meerblick.

Dieser Hinterausgang des Campingplatzes liegt etwa 700 m vom Strand "Praia Malhao" entfernt - das wäre ja eine akzeptable Entfernung, ...

... wenn man denn jederzeit raus- und reingehen könnte. Kann man aber nicht, wie dies Schild am verschlossenen Tor zeigt! Außerhalb der Hauptsaison gilt: Von Montag bis Freitag wird das Tor alle 2 Stunden geöffnet, am Wochenende stündlich. Verpasst man den Moment der Öffnung muss man das riesige Gelände zu Fuß umrunden, zwischen den von uns gefundenen freien Stellplätzen und dem Strand eine Entfernung von insgesamt über 4 km! Alternativ kann man die Strecke natürlich mit dem Wohnmobil zurücklegen.

Über eine rumpelige Schlaglochpiste erreicht man dann schön gelegene Parkplätze auf der Steilküste mit tollem Blick aufs Meer und vielen Buchten mit Sandstränden darunter. Das wäre auch ein schöner freier Übernachtungsplatz, aber ...

... das verbietet unmissverständlich dieses Schild! Leider gilt dieses "nächtliche Parkverbot" nicht nur an diesem Strand, sondern im gesamten "Concelho de Odemira". Und der umfasst die gesamte Alentejo-Küste südlich von Porto Covo und nördlich von Odeceixe. Nun ließe sich damit ja leben, wenn es denn abgesehen von den "unhübschen" und teilweise in dieser Jahreszeit geschlossenen Campingplätzen geeignete "places duly identified" gäbe und man wüsste, wo die sich befinden.

Zurück auf unserem Campingplatz in Porto Covo versuchen wir zunächst, auf der Website des Concelho de Odemira Informationen zu finden. Leider finden wir weder Informationen noch eine E-Mail-Adresse des "Kreises" Odemira und schicken deshalb unsere Frage an die Stadtverwaltung von Odemira in der Hoffung, so an eine Auskunft zu kommen. Sollten wir diese erhalten, werden wir darüber berichten.

Ab Porto Covo wollen wir zunächst eine kleine Rundfahrt durchs Alentejo-Hinterland machen und dann ab Vila Nova de Milfontes an der Küste südwärts. Sollten wir keine legalen und schönen Übernachtungsmöglichkeiten im Concelho de Odemira finden, werden wir in einem Rutsch durchfahren bis Odeceixe/Algarve, ohne Einkäufe und Restaurantbesuche in diesem wohnmobilfeindlichen Bezirk.

Die Fortsetzung unseres Reiseberichtes gibt es hier, aktuelle Meldungen mit Foto und Standortangabe (fast) täglich auf Twitter:

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