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Teil 11 von 18: Überwintern mit dem Wohnmobil in Südfrankreich (Provence - Cote d`Azur - Languedoc-Roussillon) und Nordspanien (Katalonien - Costa Brava) 09.12.2017 - 06.03.2018

Wir verbringen viel Zeit in Cadaqués, dem schönsten Ort auf unserer Reise. Die Erinnerung an Salvador Dalí und andere Künstler ist auf Schritt und Tritt sichtbar. Sehr unterschiedlich sind der Naturpark "Cap de Creus" mit Bergen und Steilküste sowie "Aiguamolls de l`Empordà" mit Sumpflandschaft und breitem Sandstrand.

Cadaqués / Cap de Creus - Port Lligat - Aiguamolls de l`Empordà - Sant Pere Pescador 28.01. bis 01.02.2018


28. - 31.01. Cadaqués - Port Lligat - Naturpark Cap de Creus


Sonntagmittag erreichen wir einen großen Parkplatz in Port Lligat bei Cadaqués. In der Saison - wann immer die ist - kostet das Parken für Wohnmobile von 8 Uhr bis 22 Uhr 10 Euro, jetzt ist das Schild verhüllt. Unseres Wissens wird hier das Übernachten im Wohnmobil toleriert, sofern man keine Campingstühle rausstellt oder anderes "campingartiges Verhalten" zeigt.


Direkt vor dem Parkplatz liegt ein kleiner Hafen mit einigen Booten, daneben das "Zentrum" von Port Lligat.


Die weiße Wand am linken Bildrand gehört zum ehemaligen Wohnhaus von Salvador Dalí, jetzt ein Museum.


Von weitem ist es an diesen beiden Köpfen zu erkennen.



Von innen können wir es uns nicht anschauen, es ist Ende Januar.


Bei dieser Gelegenheit wollen wir euch "Tancat" vorstellen". Das müsst ihr unbedingt kennen, wenn ihr im Winter nach Katalonien fahrt!


"Tancat" ist ein katalanisches Wort, das uns seit dem zweiten Tag in Katalonien auf Schritt und Tritt begleitet. Bei unserem Stadtbummel in Figueres, bei den Besichtigungen der kleinen Dörfer, überall sieht man die "Tancat!"-Schilder in Türen und Fenstern von Restaurants und Geschäften. Am Freitag in El Port de la Selva waren 5 von 6 Restaurants "tancat". Und jetzt in Port Lligat ist alles tancat, die Hotels, die Restaurants, das Dalí-Museum. 100 % "tancat"!


Als Entschädigung wird uns am Montag kostenlos ein Morgenhimmel geboten, wie er schöner nicht sein kann.


Dabei tummeln sich draußen auf dem Meer die Fischkutter ...


... und am Himmel hinterlassen die Flugzeuge ihre Streifen.


Die Boote und die Hotels von Port Lligat leuchten in der Morgensonne.


Nur das Haus von Herrn Dalí - das weiße links - bekommt zu dieser Jahreszeit von den ersten Strahlen der Sonne nichts mit.


Zum Glück ist der Ort Cadaqués nicht "tancat = geschlossen"! Da wohl (fast?) alle Hotels tancat sind, läuft vielleicht ein Dutzend Touris außer uns durch den Ort - überwiegend wohl Tagesausflügler aus Frankreich.

So können wir ungestört Natur und Kultur im Ort genießen. In den Gärten blühen Akazien und Mandelbäume.



Cadaqués ist wirklich einer der reizvollsten Orte, die wir je besucht haben! In der Hauptsaison sieht man vielleicht die Schönheit des Ortes vor lauter Menschen nicht so gut. Aber jetzt im Winter bei dem traumhaft schönen Wetter macht es riesigen Spaß, einfach so durch die Gassen zu schlendern.

Ist hier jeder Stromkasten bemalt?



An Hauswänden und -türen, ...


... in einem der wenigen nicht geschlossenen Restaurants, Dalí ist überall.


Praktisch ist es, wenn das gemalte Bild direkt neben seinem "Modell" steht. Dann kann man gleich nach "Fehlern" suchen :-).



Über Kunst kann man nicht streiten! Also auch nicht über die netten Herren an der Wand in der Nähe der Kirche Santa Maria.


In der Kirche befindet sich ein eindrucksvoller barocker Altar aus dem 18. Jahrhundert.


Etwas schlichter gestaltet ist das Kreuz am Eingang der Kapelle Ermita de Sant Baldiri am Weg nach Port Lligat.


Begleitet uns bei unserem Bummel am Wasser und in den Gassen. Die Bilder bedürfen sicher keiner weiteren Erklärung.





Auch Bella ist begeistert, weil sie oft andere Vierbeiner trifft.


Mal beschnuppern sich die Hunde und gehen ihrer Wege, mal bricht sofort der Spieltrieb durch.





Am Dienstag machen wir eine Wanderung im Naturpark Cap de Creus. Der Blick führt über die zerklüftete Steilküste mit kleinen Buchten zum Leuchtturm am Cap de Creus. Mit dem Wohnmobil ist die Zufahrt leider verboten.


Nicht nur Mandelbäume und Akazien stehen in voller Blüte, auch die großen Mittagsblumen locken die Bienen an. Immer wieder sind wir überrascht, hier Ende Januar den gleichen Vegetationsstand zu sehen, wie wir ihn in dieser Zeit aus Südportugal kennen.



Port Lligat - Aiguamolls de l`Empordà - Sant Pere Pescador 33 km

Mittwoch kurven wir ca. 20 km bis Roses durch das Bergland des Naturparks, vorbei an den über 600 m hohen Bergen. Von dort geht es weiter 13 km durchs Flachland in den Naturpark Aiguamolls de l`Empordà südlich von Empuriabrava. Größer kann der Kontrast nicht sein, schaut euch diese Fotos an!






Am meisten faszinieren uns die weißen katalanischen Sumpfpferde! Das haben wir noch nie gesehen: Das Schilf ist höher als die Pferde. Sie stapfen kaum sichtbar durch den Sumpf, aber das "Matschen" hören wir bei jedem Schritt der Pferde.



In der Stellplatz-App von campercontact finden wir einen übernachtungstauglichen Parkplatz am Ortsrand von Sant Pere Pescador. Der Ort hat sogar eine deutschsprachige Website.


Es gibt etliche Restaurants, u.a. dies gegenüber der Einfahrt zum Parkplatz. Getestet haben wir es allerdings nicht.


Der Ort ist ganz nett anzuschauen, aber nach Cadaqués sind wir natürlich verwöhnt :-).




Ein totaler Kontrast zur Felsküste im Naturpark Cap de Creus sind die breiten Sandstrände in der Bucht zwischen Roses und l`Escala. Einen Eindruck haben wir euch davon ja schon in der letzten Woche nach dem Besuch beim Zahnarzt in Empuriabrava gegeben.


Bei dem diesigen Wetter sind die Hochhäuser von Empuriabrava und Roses aus Süden nur schwach zu erkennen.


Am Abend wird der Himmel klarer und wir können sehr gut den Mondaufgang sehen.


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