Haupteingang

Über uns, Neues, Impressum, E-Mail

Wohnmobil-Erfahrungen

Burow, CS, BavariaCamp

Reiseberichte

Von Skandinavien bis Mauretanien

Nordspanien und Portugal

Städte, Strände, Berge, Wein und mehr

Auf Facebook folgen

Mit dem Wohnmobil von der Westküste am Faro de Lariño zu den sehenswerten galicischen Städten Noia und Betanzos

Teil 22 von 24: Reise mit dem Wohnmobil durch Spanien und Portugal im Herbst/ Winter 2023/2024

Drei Tage genießen wir den Blick auf die Wellen des Atlantiks und wunderschöne Abendhimmel auf dem Wohnmobil-Stellplatz am Faro de Lariño. Als Kontrast zur wilden Natur besuchen wir fast am Ende unserer Reise in Galicien noch die sehenswerten Städte Noia und Betanzos und lernen eine typisch galicische Bar kennen.

18. bis 21.01. Abelleira - Faro de Lariño - 33 km - Tag 100 bis 102

Bevor es zu Irritationen und unnötigen Kommentaren beim Blick auf die Zeitachse kommt: Wir waren weder in einem Eros-Center noch in einem Ski-Center, wir waren in einem Supermarkt! Eroski ist eine spanische Supermarkt-Kette :-)


Von hier fahren wir bei noch bewölktem Wetter zu einem Aussichtspunkt über dem Carnota-Strand.


Unser Ziel ist der neu angelegte Wohnmobil-Stellplatz am Faro de Lariño.



Abends setzt der angekündigte böige Nordostwind ein. Dank Hecke, Haus und Wall im Norden und Osten stört uns der aber nicht.


Der Platz bietet einen wunderschönen Blick auf Meer und Abendhimmel, sofern die erste von 11 Parzellen frei ist. Das wird in der wärmeren Jahreszeit wohl selten der Fall sein. Jetzt haben wir Glück und können uns weiter auf einem ruhigen Platz mit Meerblick von unserem grippalen Infekt erholen.





Drei Tage und Nächte bleiben wir auf dem Stellplatz in Traumlage am Faro de Lariño. In dieser Traumlage können auch Besucher ohne Wohnmobil übernachten. Das ehemalige Leuchtturmwärterhaus bietet als Emotional Hotel Unterkunft und Verpflegung an.





Freitagabend erwarten wir bei wolkenlosem Himmel einen langweiligen Sonnenuntergang.



Aber die letzten Minuten bietet ein schmaler Wolkenstreifen über dem Atlantik doch noch schöne Anblicke der untergehenden Sonne.


Südlich des Leuchtturms gibt es den weiten Sandstrand Praia de Lariño.






Auch am dritten Abend freuen wir uns wieder über einen schönen Abendhimmel. Solche Ausblicke aus dem Wohnmobil sind einfach unbezahlbar - kosten ja auch nichts :-)


Danach stelle ich nach langer Zeit mal wieder die Wildkamera hinter den Campingbus und sehe am nächsten Morgen überrascht, dass wir Besuch von einem Fuchs hatten.


Besser als auf dem Foto ist der Fuchs im Video zu erkennen.


21./22.01. Faro de Lariño - Noia 47 km - Tag 103

Sonntag steht mal wieder eine Stadt auf unserem Reiseplan - Noia.


Wir parken auf dem großen Parkplatz an der Ria und wundern uns, dass der am Sonntagmorgen ziemlich voll ist und viele Menschen ins Stadtzentrum strömen. Wir haben den Markttag erwischt, wie sich bei unserem Stadtbummel durch die schöne Altstadt zeigt.







Eine besondere Sehenswürdigkeit ist die Kirche Santa Maria. Sie wurde 1327 auf einer älteren Kirche erbaut und zeigt Grabsteine aus dem 14. bis 19. Jahrhundert. Auf dem Hauptaltar befindet sich ein barockes Altarbild aus dem Jahr 1760 ( Wikipedia ) .











Bei einer weiteren Sehenswürdigkeit - El Bar Moreno - haben wir uns um 14 Uhr mit unseren galicischen Bekannten Anabel sowie Anette und Eva mit ihrem Sohn Milian zum Mittagessen verabredet.

Anette und Eva sind als Spezialistinnen für Reisen nach Galicien und Nordspanien aktiv, siehe www.knulpsreisen.de

Kein Schild und kein Wegweiser deuten darauf hin, dass sich in dem weißen Gebäude an der Durchgangsstraße AC-550 eine Tapasbar befindet.

"Das weiß man eben" - wenn man in der Nähe wohnt!


Tortilla, Tintenfisch, Schweinefleisch, Salat und Käse mit Quittenmarmelade - alles sehr lecker. Dazu gibt es den Wein des Hauses landestypisch in einem Krug und getrunken wird er aus Porzellanschalen.



Die Speisekarte



22./23.01. Noia - Betanzos 101 km - Tag 104

Eine der schönsten Städte Galiciens ist Betanzos. Die typisch galicischen Häuser mit den verglasten Balkonen bestimmen hier das Stadtbild.


Vom kostenlosen Stellplatz mit V+E ...


... erreicht man nach dreihundert Metern die Porta da Ponte Nova.


Von hier geht es in der Altstadt steil aufwärts.


Besonders sehenswert sind der Praza Imáns García Naveira und seine Umgebung.









Unterhalb der Altstadt entdecken wir am Praza Alfonso IX die Wappen der sieben Provinzen Galiciens. Sieben? Wir kennen nur vier: Lugo, A Coruña, Pontevedra und Ourense. Hier stehen die Wappen von Tui, Ourense, Santiago, Betanzos, Coruña, Mondoñedo und Lugo. Diese Aufteilung gab es im Königreich Galicien vom 16. bis in 19. Jahrhundert.


Auf dem Platz fallen uns die miteinander "verknüpften" Kronen der Platanen auf.


Einen ungewöhnlichen Anblick bietet die "Schweine-Kirche" Igrexa de San Francisco.


Schaut man zum Dach der Kirche, sieht man hier das Kreuz auf dem Wildschwein! Das Wildschwein war ein Wappentier der Grafenfamilie und "ziert" deshalb diese von ihm gestiftete Kirche.


Die Kirche hat erst ab 16:30 Uhr wieder geöffnet. Den Eintrittspreis von 2 Euro könnten wir zwar noch erübrigen. Aber wir waren schon 2014 drin und haben den Sarkophag des Kirchenstifters und Grafen de Andrade besichtigt und fotografiert. Er wird von Bär und Wildschwein getragen. Also verzichten wir auf einen weiteren Besuch und ich füge hier das alte Foto ein.


In einigen kleinen Gärten der Altstadt blühen Kamelien in verschiedenen Farben und Formen.





Am Rio Mendo gibt es viele zutrauliche Wasservögel.




In der wärmeren Jahreszeit kann man von hier mit Ausflugsbooten durch die Ria de Betanzos schippern.


Hier geht es zum nächsten Teil dieses Reiseberichtes.


Hier geht es zur Gesamtübersicht dieses Reiseberichtes.


Auf Facebook berichten wir während unserer Reisen fast täglich "live" mit Fotos und Angabe des Standorts. Bei Interesse bitte auf meiner Facebookseite auf "abonnieren" klicken.

Auf Facebook folgen