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Wunderschöne Sonnenauf- und untergänge und leckeres Essen in Pomarão am Rio Guadiana im Alentejo

Teil 14 von 24: Reise mit dem Wohnmobil durch Spanien und Portugal im Herbst/ Winter 2023/2024

Wir bleiben vier Tage an unserem Lieblingsort Pomarão am Rio Guadiana im Alentejo. Wunderschöne Sonnenauf- und untergänge mit spiegelnden Farben im Fluss sind eine Spezialität des Ortes, leckere lukullische Spezialitäten des Alentejo gibt es bei Fatima im Café do Cais.

12. bis 16.12. Pomarão - Tag 63 bis 66

Mit "Willkommen in Pomarão" begrüßt uns dieses Schild in unserem Lieblingsort am Rio Guadiana in Portugal.



Auf diesem schönen Platz stehen zwar Wohnmobile vor und hinter uns, aber wir haben freie Sicht auf den Guadiana, die grünen Gärten am Ufer und die Farben des Morgen- und Abendhimmels.




Seit vielen Jahren lieben wir diese Aussicht und Fatimas Küche im Café do Cais.




Am Dienstag genießen wir die superleckeren Bäckchen vom Schwarzen Schwein. Statt Wein probieren wir ein dunkles Bohemia Original von der portugiesischen Sagres-Brauerei - passt perfekt zu diesem Essen.


Noch über eine Stunde nach dem Sonnenuntergang um 18:12 MEZ ( Portugal 17:12 WEZ) sitze ich bei 19 Grad draußen und beobachte die wechselnden und letztlich schwächer werdenden Farben am Abendhimmel und auf dem Wasser. Einfach nur wunderschön!





Total extrem zeigen sich Wolken und wechselnde Farben am Mittwoch kurz vor Sonnenaufgang. Innerhalb von 10 Minuten entstehen diese drei Fotos.




Ein ganz anderes Bild gibt es am Donnerstagmorgen bei wolkenlosem Himmel und aufsteigendem Dunst über dem Rio Guadiana.



Es gibt vier verschiedene übernachtungstaugliche Plätze am Rio Guadiana in Pomarão, dies Bild zeigt zwei davon.


Der erste ist der große Schotterplatz am alten Hafen unterhalb des Dorfes.



Wir bevorzugen den zweiten mit der schönen freien Sicht auf den Fluss und die kleinen Gärten. Ein weiterer liegt etwa fünfzig Meter flussaufwärts als asphaltierter Streifen an der Straße und der vierte im Schatten ohne freie Sicht auf den Fluss folgt nach weiteren hundert Metern.





Keine Angst beim Wort "Straße"! Die geht hinter dem dritten Platz in einen Schotterweg über, ...


... der zu einem Hof mit einigen Ferienwohnungen führt.


Von hier oben hat man einen schönen Blick auf Tal und Ort.


Außer dem Schäfer, der zu seiner Herde fährt, gibt es kaum Fahrzeugverkehr.


Durch den Tunnel in der Nähe führte eine 17 km lange Bahnlinie für den Erztransport von den Minen São Domingos nach Pomarão.



Im Hafen wurde das Erz verladen und mit Schiffen vor allem nach Großbritannien und Deutschland transportiert.





Für die Frachtschiffe waren die Gezeiten sicher von großer Bedeutung. Es ist für uns immer interessant, im Hügelland des Alentejo 50 km vom Atlantik entfernt den Gezeitenwechsel zu beobachten. Die nächsten vier Fotos zeigen den Unterschied von Niedrigwasser und Hochwasser an zwei Stellen des Flusses.





Spaziergang nach Spanien

Nachdem sich der Nebel Freitagmorgen kurz nach dem Frühstück im Nu aufgelöst hat und die Sonne von einem dunkelblauen Himmel strahlt, mache ich einen Spaziergang nach Spanien.



Das fällt nicht schwer dank der Brücke über den Rio Chança, die am 26. Februar 2009 eingeweiht wurde. Die haben wir zufällig wenige Tage danach bei unserer Fahrt von Andalusien nach Portugal am 9. März 2009 entdeckt und dabei zum ersten Mal Pomarão gesehen und ins Herz geschlossen.


Von der Brücke sieht man die riesige Staumauer des Stausees. Nach Norden bildet der Rio Chança hier die Grenze zwischen Portugal und Spanien. Von der Mündung des Chança in den Guadiana bis zu dessen Mündung in den Atlantik bei Ayamonte wird der Guadiana zum Grenzfluss.


Von der spanischen Seite hat man einen schönen Blick auf den Guadiana und Pomarão.



Beim Foto vom "Landeseingang" Portugals saust ein Spatz ganz nah vor meiner Kamera vorbei.


Die folgenden Fotos zeigen Eindrücke aus dem kleinen Dorf.





Feigenbaum in Herbstfärbung


Mittags lassen wir uns wieder von Fatima im Café do Cais verwöhnen. "Carne de porco à alentejana" , Schweinefleisch mit Muscheln mit frittierten Kartoffelwürfeln, so haben wir das Gericht in den 80er Jahren bei unseren ersten Reisen nach Portugal kennengelernt und so wird es von Fatima zubereitet. Leider wird es in vielen Restaurants nur noch mit Industrie-Pommes serviert, was für eine Schande.


Am letzten Tag unseres Aufenthalts gönnen wir uns zum Abschied von Fatima und Pomarão als Dessert einen Mandelkuchen und Pudding, Toucinho de Céu.


Der Abendhimmel nach dem Sonnenuntergang zeigt sich diesmal nicht so dramatisch wie erhofft. Die Schleierwolken lösen sich auf, bevor sie von der untergegangenen Sonne angestrahlt werden.




Unser Abschiedsbild von Pomarão zeigt den leuchtenden Ort unter dem Sternenhimmel am Freitagabend.


16./17.12. Pomarão - Alqueva-Stausee - Medronho-Museum - (Portel - Tejo ) 306 km - Tag 67

Vom Guadiana an den Tejo - ein großer Sprung nach Norden

Wir wollen ja nach Galicien - eigentlich schon seit Oktober :-) Nun aber los!


Zuerst halten wir an der Staumauer des Alqueva-Stausees. Wir möchten sehen, was aus der schwimmenden Photovoltaikanlage geworden ist, die bei unserem letzten Besuch im Februar 2022 gebaut wurde. Sie ist fertig, soweit wir das vom Parkplatz erkennen.



Vorher staunen wir über die riesige Aufschrift, die auf der Mauer am Parkplatz angebracht wurde.


Und wir sehen, dass unser bisheriger Übernachtungsplatz am Anleger jetzt eine Großbaustelle ist. Wie gut, dass wir den Platz diesmal nicht zum Bleiben geplant haben.


Geplant haben wir allerdings einen Halt am Museo do Medronho. Dieses leckere Getränk aus den Früchten des Erdbeerbaums war bisher in keinen Supermarkt zu finden. Also werden zwei Flaschen im "Museum" gekauft.


Hier wachsen auch einige Sträucher, an denen gleichzeitig Blüten und Früchte hängen.




Hier geht es zum nächsten Teil dieses Reiseberichtes.


Hier geht es zur Gesamtübersicht dieses Reiseberichtes.


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