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Teil 8 von 14: Der Rio Guadiana zwischen Alcoutim und Mertola - für uns das schönste uns bekannte natürliche Flusstal

Der SCHNEE des Alentejo begleitet uns im Guadiana-Tal zwischen Alcoutim und Mertola - gemeint sind mit "SCHNEE" die flächendeckenden Kamillenblüten in den Wiesen und die Blüten der Mandelbäume. Wir sehen kleine weiße Alentejo-Dörfer auf den Höhen, den Rio Guadiana und seine Nebenflüsse im Tal sowie einige schöne kleine Plätze am Fluss auf denen man mit KLEINEN Wohnmobilen übernachten kann.

Mertola - Guadiana-Tal - Alcoutim 03. bis 07.02.2015

In Alcoutim wollen wir uns mit Manfred und Rosemarie treffen. Bei unserer Ankunft stehen auf dem Wohnmobilstellplatz am Ortsrand die Fahrzeuge so dicht gedrängt, da passt kein Campingbus mehr dazwischen - geschweige denn ein Dickschiff mit Anhänger.

So lotsen wir die beiden auf einen schönen Schotterplatz in der Nähe ...

... mit freiem Blick auf den Rio Guadiana.

Nach ihrer Ankunft besichtigen wir zunächst die Ruinen des alten Kastells.

Tief unter uns liegen einige Boote im Fluss ...

... und das spanische Sanlucar de Guadiana gegenüber.

Von der Ruine gehen wir in den hübschen kleinen Ort Alcoutim am Rio Guadiana. Von hier kann man sich mit einem kleinen Boot "nach Spanien" bzw. Sanlucar übersetzen lassen, ...

... vorbei an den vielen im Fluss ankernden Jachten.

Wir bleiben aber in Alcoutim und gönnen uns im Restaurant O Soeiro vor der Kirche ein leckeres Mittagessen, danach genießen wir draußen die Sonne in den Stühlen am Wohnmobil. Es weht zwar ein frischer Wind aber im Windschutz unserer Fahrzeuge lässt es sich aushalten.

Unterhalb unseres Platzes ankern die Boote im Rio Guadiana, ...

... am anderen Ufer blicken wir auf das spanische Sanlucar de Guadiana in der Abendsonne ...

... und das renovierte Kastell von Sanlucar gegenüber.

05.02. Rundfahrt durch das Guadiana-Tal zwischen Alcoutim und Mertola 105 km

Die Entfernung zwischen Alcoutim und Mertola auf dem direkten Weg beträgt zwar nur 35 km, wir brauchen aber "etwas" mehr da wir mehrmals von der Hauptstraße an den Fluss und wieder zurück fahren müssen. Eine Straße direkt durch das Tal am Fluss entlang gibt es nicht und das ist auch gut so! Teilweise benutzen wir schmale Pisten, die für große Wohnmobile nicht passierbar sind, das gilt auch für die Ortsdurchfahrten der winzigen Dörfer.

Scheitern würden große Fahrzeuge schon bei der Fahrt durch eine schmale und enge Kurve in Cortes Pereiras um zu diesem schönen übernachtungstauglichen Parkplatz am Guadiana zu kommen.

Nördlich von Cortes Pereiras findet man eine ausgeschilderte Piste ...

... zu den Menhiren von Lavajo.

Der Ribeira do Vascão - ein Nebenfluss des Rio Guadiana - bildet hier die Grenze zwischen Algarve/ Distrikt Faro und Alentejo / Distrikt Beja.

Wenige Kilometer nachdem wir "Grenze" und Brücke überquert haben biegen wir rechts ab dem Wegweiser nach "Mesquita" folgend.

Es geht hoch hinaus mit Blick auf Fluss und Brücke ...

... sowie auf "den Schnee des Alentejo" - die flächendeckenden Kamillenblüten in den Wiesen.

Das kleine Dorf Mesquita lassen wir links liegen ...

... und folgen der Piste in Richtung Guadiana bis wir die Staumauer des Barragem da Chanca bei Pomarao sehen.

In diesem kleinen Ort haben wir vor ca. 10 Tagen Manfred und Rosi kennengelernt ...

... und mehrere Tage und Nächte auf dem ruhigen Platz am Fluss verbracht, siehe Teil 6 dieses Reiseberichtes.

Von unserem Stellplatz in Pomarao aus hatten wir an diesem alten Wachturm gegenüber das Wendemanöver eines Hymer-Wohnmobils beobachtet und beschlossen: Da müssen wir auch mal hin!

Wir fahren zurück zur Nationalstraße und biegen schon nach wenigen Kilometern wieder rechts ab auf eine schmale asphaltierte Straße in Richtung Roncao ...

... die letztlich bei einem kleinen Parkplatz am Fluss endet. Hier haben wir in den letzten Jahren schon einige Nächte verbracht.

Nun wird es richtig eng und ruckelig, denn von Roncao nehmen wir die Piste an den gerade aufblühenden Mandelbäumen vorbei nach Lombardos.

Wir haben gerade eine kleine Furt durchfahren und stehen vor dem etwas "unebenen" Weg bergauf als ein Pickup von oben kommt. Wir kommen aneinander vorbei und unsere Gäste freuen sich, diese Begegnung als Passagiere in einem Campingbus und nicht als Selbstfahrer in ihrem Dickschiff zu erleben.

Wir fahren durch Lombardos, halten an diesem einsamen Mandelbaum auf der Höhe ...

... und dann geht es abwärts mit einigen schönen Aussichtspunkten ...

... und Halteplätzen.

Auch dort unten gibt es einige geeignete Park- und Wendeplätze ...

... sowie gezeitenabhängige Stromschnellen. Wir befinden uns hier auf Meereshöhe und bis Mertola flussaufwärts kann man den Wechsel zwischen Ebbe und Flut beobachten. Jetzt haben wir Niedrigwasser und an dieser Stelle rauscht das Wasser talwärts. Bei Hochwasser steigt es in Gegenrichtung und von den Stromschnellen ist nichts mehr zu sehen und zu hören.

Gestern hat uns noch der Wind gestört - heute spricht nichts gegen mehrstündiges sonniges Essen und Trinken im Freien auf "unserem" Stellplatz bei Alcoutim nach unserer vierstündigen Tour.

Nachdem der Tag gestern nach der Guadiana-Rundfahrt mit einem langen Aufenthalt im Freien endete haben wir ihn heute nicht so begonnen. Das Außenthermometer zeigt MINUS 0,5° Grad als tiefste Temperatur der Nacht und im Schatten ist eine Stunde nach Sonnenaufgang noch alles weiß - diesmal nicht vom Blüten-Schnee des Alentejo sondern vom echtem Rauhreif der Algarve! Aber wir wissen: Die Temperatur steigt in der Sonne des Südens sehr schnell und Wind soll es heute auch kaum geben - wir bleiben noch auf diesem schönen ruhigen Platz über dem Rio Guadiana bevor wir uns morgen von Manfed und Rosi trennen und in den Südwesten der Algarve "umziehen". —

Nächster Teil dieses Reiseberichtes

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