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Teil 9 von 14: Der wilde Westen der Algarve - keine Hotelburgen aber viele schöne Übernachtungsplätze für Wohnmobile

Alcoutim - Vila Real de Santo Antonio - Lagos - Sagres - Amado - Carrapateira 07. bis 15.02.2015

UNSERE Algarve liegt etwas abseits vom Massentourismus - und bietet viel Wildnis hinter Stränden, Wellen und Steilküsten. Lecker Essen bekommt man aber hier auch :-)

07. bis 11.02. Alcoutim - Vila Real de Santo Antonio - Boca do Rio - Praia da Ingrina 227 km

Vom äußersten Nordosten der Algarve (Alcoutim) ziehen wir um zum äußersten Südwesten der Algarve und des europäischen Festlandes in die Nähe von Sagres. Zuerst fahren wir zur Boca do Rio östlich von Salema, wo wir auf einem Schotterplatz am Strand in früheren Jahren schon einige Nächte verbracht haben. Aber es hat sich ausgeschottert, ein schöner asphaltierter Parkplatz wurde hier inzwischen angelegt. Schon als wir von weitem den dortigen Womo-Andrang sahen haben wir gedacht: "Da passt kaum noch ein PKW hin, den Platz wird man sicher bald für Womos verbieten." Bei näherer Betrachtung haben wir dann das schon vorhandene aber jetzt zur Seite gedrehte Übernachtungs-Verbotsschild entdeckt.

Trotzdem freuen wir uns über die wilden Narzissen am Straßenrand in der Nähe des Parkplatzes.

Wie lange man uns wohl am Praia da Ingrina noch duldet? Auf diesem wilden Platz in der Botanik stehen Wohnmobile seit wir ihn kennen - und das sind ca. 30 Jahre.

Schön "angelegte" Parzellen mit Blüten vor dem Wohnzimmerfenster links, ...

... Meer- und Sonnenaufgangsblick aus Wohn- und Schlafzimmerfenster rechts, Windschutzbepflanzung und ausreichend Abstand zum Nachbarn gibt es hier an der Südküste der Algarve. Die Bucht wird von steilen Felsen vor der Brandung aus Westen geschützt.

Still ruht das Meer bei unserer Ankunft.

Über Nacht kommt aber mehr Bewegung auf.

An den Felsen sind schon ganz ansehnliche Brecher zu sehen obwohl hier bisher von dem Tiefausläufer noch nichts zu merken ist, der uns am 4. Tag viele Wolken und etwas Regen bringt.

11./12.02. Praia da Ingrina - Lagos - Portimao - Sagres - Praia da Cordoama 124 km

Nach einem Dienstag mit etwas Regen und viel Wolken am Praia da Ingrina fahren wir nach Lagos um unseren Gastank zu füllen und um bei Aldi deutsche Spezialitäten wie Kebab und Zaziki zu kaufen. Zunächst werfen wir einen Blick auf den Praia do Camilo, an dem wir Mitte der 80er Jahre unseren ersten Portugal-Urlaub verbracht haben.

Der damalige Weg und die Terrasse des kleinen Restaurants sind inzwischen Opfer des Meeres geworden, hier die Reste im Vordergrund.

Leider können wir bei der BP-Tankstelle östlich von Lagos kein Gas tanken, da die Zapfpistole defekt ist - nach ca. 5 Minuten gibt der Tankwart seine Versuche auf. So müssen wir noch weiter ostwärts bis Portimao zurück, um unsere Tankflasche zu füllen.

Aufgrund des trüben Wetters verzichten wir auf den geplanten Besuch der schönen Altstadt von Lagos und fahren nur kurz zwecks V+E zum Wohnmobil-Stellplatz am Fußballstadion, ...

... etwas außerhalb des Zentrums von Lagos.

Weiter geht es nach Sagres zu dem u.a. bei Campercontact genannten Platz am Praia da Mareta. Hier stehen zwar Wohnmobile mit schönem Blick aufs Meer ...

... aber auch Verbotsschildern bzgl. Aufenthalt zwischen 20:00 und 8:00 Uhr. Auf den Schildern steht zwar nur das Wohnwagensymbol - damit sind aber auch oft Wohnmobile gemeint. Unabhängig davon ob hier das Übernachten toleriert wird oder nicht, der PKW-Verkehr vor dem Parkstreifen lädt uns nicht zum Bleiben ein.

Keine Verbotsschilder gibt es auf dem riesigen Parkplatz am Ortsrand, aber der ist auch nicht so nach unserem Geschmack.

In der Nähe des Atlantik auf einem Stellplatz wie in Lagos und Sagres übernachten ohne Wellen zu sehen und zu hören, das geht doch garnicht für uns! Also fahren wir zu dem uns wohlbekannten Praia da Cordoama etwas nördlich von Sagres und verbringen hier mit einigen Nachbarn eine ruhige Nacht mit dem Rauschen der Wellen als Schlaflied.

Schon beim Frühstück können wir durch das Fenster ...

... die ersten Surfer beobachten.

Nach einem Strandspaziergang ...

... setzen wir unsere Reise fort. Die ca. 24 Stunden ohne Mobilfunksignal und folglich ohne Internetzugang haben wir ohne erkennbare Entzugserscheinungen überstanden. :-)

12. bis 14.02. Praia da Cordoama - Praia do Amado 28 km

Bei der Weiterfahrt vom Praia da Cordoama hätten wir die gut ausgebaute Straße nach Vila do Bispo nehmen können, biegen aber links ab ...

... auf die landschaftlich schönere Piste. In so gutem Zustand wie auf diesem Foto ...

... ist sie leider nicht immer.

Sie bietet aber schöne Ausblicke auf den Praia do Cordoama von oben, ...

... auf Flora ...

... und auf Fauna.

Ist das nicht ein Prachtkerl von einem Ziegenbock?

An unserem Tagesziel am Praia do Amado gibt es zwar keinen freien Platz mit Meerblick mehr ...

... aber aus unserem "Vorgarten" ...

... haben wir den Strand gut im Blick. Die beiden nächsten Bilder zeigen den Praia do Amado bei Carrapateira in voller Schönheit:

Hunger leiden müssen wir nicht, diesen Wagen und seinen Fahrer kennen wir schon vom Praia do Ingrina.

Gemüse, Brot, Käse, Wein und einiges mehr bietet dieser rollende Supermarkt nicht nur in den kleinen Dörfern sondern auch auf den Wohnmobilstellplätzen der Region. Oben rechts sieht man die Rechenmaschine, auf der mit Kreide für jeden Kunden die Rechnung geschrieben wird!

Eine Premiere für mich: Restaurantbesuch im Jogginganzug, war nicht so geplant! Wir wollten eine Steilküstenwanderung vom Praia do Amado nordwärts machen. Zunächst entdecken wir die Ruinen eines alten maurischen Fischerdorfes aus dem 12. Jahrhundert.

Einen winzigen Hafen gibt es noch unterhalb, die Siedlung der Fischer hatte einen 1a-Meerblick. Den haben auch die Wohnmobilisten ...

... auf der anderen Seite der kleinen geschützten Bucht hoch oben auf der Felsnase. Freier Blick nach Süden bis zum Surferstrand Praia do Cordoama in der Ferne ...

... und nach Norden auf die traumhaft schöne Felsküste.

Zu unserer Überraschung hat das Restaurante Sitio do Forno geöffnet - hier der genaue Standort - ...

... und wir lassen uns Sardinen und Tintenfische schmecken - ich im Jogginganzug wie eingangs erwähnt. Im Laufe des Nachmittags füllt sich die Außenterrasse fast vollständig - ein Sprachgewirr von Deutsch, Englisch, Französisch und Portugiesisch dringt an unsere Ohren, das hatten wir hier am Ende der Welt in dieser Jahreszeit nicht erwartet.

"Überfüllt" vom Essen stapfen wir abwärts zu unserer fahrbaren Ferienwohnung und genießen zum Abschluss des schönen Tages den Sonnenuntergang über dem Atlantik.

14./15.02. Praia do Amado - Carrapateira 8 km

Bevor wir die Algarve verlassen verbringen wir noch einen überwiegend bewölkten aber niederschlagsfreien Tag an der Bucht von Carrapateira. Zunächst blicken wir von oben auf die heranbrausenden Wellen, ...

... dann wechseln wir auf den inoffiziellen Stellplatz am Ortsrand hinter der großen Düne.

So ganz ohne Sonnenstrahlen am letzten Tag vor der Weiterreise ins Alentejo will uns die Algarve nicht ziehen lassen.

Hier der nächste Teil dieses Reiseberichtes

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