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Teil 5 von 14: Riesen-Wellen am Atlantik, Schweinsköpfe und Kraken in Santiago de Compostela und ein Öko-Fantasy-Restaurant in der Wildnis

Praia de Traba - Cabo Vilan - Noia - Boiro - Padron - Milladoiro - Santiago de Compostela - 12.01. bis 18.01.2015

ALLES UNGEWÖHNLICH! Die Brandung des Atlantik ist an den offenen Stränden im Nordwesten Galiciens fast immer sehr stark aber diesmal wird uns eine ungewöhnliche heftige Wellen-Vorführung geboten. In Santiago de Compostela gibt es dann für uns eine ungewöhnliche Insider-Führung und anschließend den Besuch in einem ungewöhnlichen Insider-Restaurant in der Wildnis - mit V+E für Wohnmobile!

12. bis 14.01. Praia de Traba

Heute wechseln wir trotz der schönen Lage einige Kilometer westwärts zum Picknickplatz am Praia de Traba denn für den Abend und die Nacht werden Regen und Sturm angekündigt - der Wind hat bereits im Laufe dieses Vormittags erheblich zugenommen und bläst aus Süden gegen die Brandung an. Da unser "Geheimplatz" am Ende eines Waldweges liegt möchten wir nicht über Nacht durch umgestürzte Bäume eingesperrt werden.

Hinter der weitgeschwungenen Sandstrandbucht liegen keine Hotels und Pensionen sondern Wiesen, Felder und einzelne Häuser mit Gärten. In der Ferne leuchten die Häuser von Camelle in der Morgensonne.

Wie man sieht haben weder Gaby und Bella ...

... noch Möwen Angst vor den heranrollenden Riesen-Wellen.

Etwas oberhalb unseres Platzes gibt es neben dem Picknickplatz einen Parkstreifen auf dem weitere Fahrzeuge stehen können. Wer dem obigen Link zu Google Maps folgt und dort auf Street View umschaltet sieht "etwas" mehr parkende Fahrzeuge - im Sommer ist hier wohl ganz schön was los.

14./15.01. Praia de Traba - Arou - Cabo Vilan - Noia 128 km

Ganz nah führt die Piste zwischen dem kleinen Fischerdorf Arou ...

... und dem Cabo Vilan ...

... am Meer entlang.

Wenn der Wind "gegen" die Wellen bläst stiebt die Gischt zurück aufs Meer. Bei Nordsturm ist der Weg nicht unbedingt zu empfehlen! :-) Weitere Fotos und Infos zum Übernachtungsplatz am Strand hier in unserem Reisebericht vom September 2014.

Aus dieser Perspektive sieht alles viel "friedlicher" aus.

In Noia laden uns Anette und Eva, die Reisefachfrauen für Nordspanien von Knulpsreisen Galicien-Spezialist, zu einem Stadtbummel ein. Leider vergesse ich die Kamera und am nächsten Tag verhindert es heftiger Dauerregen, das Versäumte nachzuholen.

Der große kaum genutzte Parkplatz zwischen Ria und Altstadt von Noia eignet sich gut als Übernachtungsplatz.

15./16.01. Noia - Boiro 59 km

Unser nächstes Ziel - die Bucht am Praia de Mañons bei Boiro sieht bei Wolken auch nicht schlecht aus. Weit entfernt vom offenen wilden Atlantik sind die Strände in den Rias kindergeeignet, da es hier keine Riesenwellen gibt. Allerdings fehlt bei Ebbe das Wasser - kennt man ja vom Wattenmeer!

Nach einer weitgehend ruhigen Nacht auf dem Parkplatz am Strand - nur kurzzeitiger Gewitterdonner weckte uns auf - werden wir von der Sonne begrüßt.

Etwa 100 m landeinwärts gibt es versteckt hinter Schilfrohr einen offiziellen Wohnmobilstellplatz mit V+E und kurzen engen Stellplätzen im PKW-Format.

16. bis 18.01. Boiro - Padron - Milladoiro - Santiago de Compostela 52 km

Auf dem Weg nach Santiago de Compostela machen wir einen Stadtbummel durch die Kleinstadt Padron. In der Nähe dieser Platanen-Allee am Fluss ...

... fällt uns wie schon in anderen Orten zuvor ein Kebab-/Döner-Restaurant auf. Von Demonstrationen der Spanier gegen die Dönerisierung der iberischen Küche haben wir bisher zum Glück noch nichts gehört :-) (NO-PEGIDA)

Vor den Fassaden der typisch galicischen Häuser hängt noch die Weihnachtsdekoration - oder schon wieder?

Über Padron fahren wir zum kostenlosen Parkplatz mit V+E nach Milladoiro bei Santiago de Compostela, wo uns noch am Abend Anabel besucht.

Am nächsten Morgen werden wir von Anabel abgeholt um gemeinsam mit Anette und Eva einen Ausflug nach Santiago und zu einem SEHR ungewöhnlichen Restaurant zu machen.

Was gibt es denn da an der Mauer Interessantes zu sehen und zu fotografieren?

Die Antwort: Zimbelkraut!

Mitten in Santiago zeigt uns Anabel einige Parks - und Schrebergärten - nur wenige Hundert Meter von Markt und Kathedrale entfernt.

Vom Parque Bonaval sieht man den Turm der Kathedrale von Santiago de Compostela und einige weitere Türme und Türmchen. Leider ist es ausgerechnet heute kühl und regnerisch.

Hätte man diesen Plan der botanischen Raritäten des Parks auf Papier ...

... müssten wir jetzt nicht rätseln, um was für einen Baum es sich hier handelt. Ohne Laub, Blüten und Früchte möchte sich niemand festlegen.

Wenn die Pilger aus Osten in die Stadt kommen sehen sie aus dieser Position den Turm der Kathedrale ...

... und erreichen kurz darauf die Porta de Camino.

Unser Ziel ist jedoch nicht die Kathedrale sondern der Markt von Santiago.

Wo gibt es (in Deutschland) schon Schweineköpfe in den Auslagen ...

... und Meeresgetier in solch riesiger Auswahl?

Als kleinen Imbiss vor dem Restaurantbesuch teilen wir uns zu fünft einen pikanten Pulpo- (Kraken-)Teller, ...

... vom jungen Mann im Nu zubereitet - ...

... so weich und pikant gewürzt haben wir das noch nie gegessen!

In diesem Geschäft am Markt gibt es Produkte die länger haltbar sind als der frische Pulpo:

Konserven in unglaublicher Vielfalt!

Etwa 20 Minuten fährt Anabel mit uns in die Wildnis außerhalb von Santiago zum Öko-Restaurant Fogar do Santiso. Wenn wir das gewusst hätten: Wohnmobilisten sind hier herzlich willkommen zur Übernachtung und eine V+E-Station steht kostenlos zur Verfügung. Da freuen wir uns schon auf zukünftige Treffen mit wohn-mobilen und anderen Freunden im Restaurant Fogar do Santiso hier in der Wildnis.

Ein Restaurant im Wald, ...

...mehrere ganz unterschiedlich gestaltete Gasträume ...

... zu ebener Erde und in Höhlen darunter - sind wir hier in einem Fantasy-Film oder -Park gelandet? Dies ist einer der Räume, der Baum ist Deko, der Kamin im Hintergrund echt - in allen Gasträumen sorgen Kamine für wohlige Wärme.

Auch draußen gibt es viele Plätze aber für einen langen Abend dort sollte man nicht einen extrem kühlen Tag im Januar wählen :-), der kälteste unserer bisherigen Reise seit Ankunft in Nordspanien am 29. Dezember.

Wird hier mit Suppentassen angestoßen? Nicht ganz, der landestypische Barrantes-Rotwein wird aus Porzellan-Schalen getrunken, das hatten wir schon beim ersten gemeinsamen kulinarischen Event mit den drei netten Damen gelernt, siehe hier "Cambados mit Weinprobe und Kamelienpark im März 2013".

Nein, nicht der ganze Teller Fleisch ist für mich! Wir teilen uns Empanada, vegetarische Pizza und alles was man hier auf dem Tisch sieht - und lassen die Reste einpacken die wir nicht schaffen. In was für ein Wahnsinns-Restaurant haben uns Anabel, Anette und Eva hier gelockt! Es ist super, wenn man so nette ortskundige Freundinnen hat!

Hier geht es zum nächsten Teil unseres Reiseberichtes

Gesamtübersicht dieses Reiseberichtes

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