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Teil 4 von 14: Kartoffelernte, Eislauf, uriges Tortillarestaurant, Betanzos bei Nacht, A Coruna von oben und dann wieder ans Meer

Betanzos - A Coruna - Praia de Razo - Laxe 10. bis 12.01.2015

Die Kartoffeln liegen ausgepflügt auf dem Acker, die Tortilla bruzzelt auf dem Holzfeuer und während wir am milden Abend draußen sitzend unsere Getränke schlürfen schlurft die Jugend von Betanzos über die Eisbahn - das erlebt man wenn man nette Freunde in Betanzos hat die einem zeigen was - wann - wo abgeht! Am nächsten Tag sehen wir noch die Großstadt A Coruna von oben - aus einer Wohnung in der 23. Etage eines Hochhauses - bevor uns die Wellen wieder ans Meer locken.

10./11.01. Betanzos

Gleich nach unserer Ankunft am Übernachtungsplatz am Hafen von Betanzos werden wir von Pablo und Inma abgeholt und "landen" in einem kleinen Dorf außerhalb von Betanzos in diesem Hinterhof. Wie man sieht: Pablo und Bella verstehen sich bestens!

Vor uns liegen die ausgepflügten Kartoffeln auf dem Feld. Nein, selbst aufsammeln müssen wir die Knollen nicht. :-)

Zum Thema Kartoffelernte: Hier wird zweimal im Jahr gepflanzt und geerntet. Die "1.Schicht" wird in dieser Zeit gepflanzt (siehe vorheriger Teil dieses Reiseberichtes) und im April/ Mai geerntet, die "2. Schicht" kommt im Herbst in den Boden und wird jetzt geerntet. Zu welcher Jahreszeit auch immer wir in Galicien waren, in der milden und feuchten Küstenregion sind die Leute in den Gärten immer am säen, pflanzen und ernten.

Drinnen warten die Kartoffeln bereits in der Pfanne über dem Holzfeuer im Kamin als Tortilla auf uns in diesem urigen Restaurant La Casa de las Tortillas Casa Tomé

Zwei Tische für vier Personen, ein Tisch für acht Gäste, rechts arbeitet die Köchin und hinten links lodern die Holzscheite unter der Tortilla-Pfanne - es soll aber noch einen zweiten Gastraum geben in diesem ungewöhnlichen Landrestaurant.

Zunächst gibt es Schinken, Käse, gebratene Chorizo, Brot und Wein und so vergesse ich beim Essen, Trinken und Reden die Tortilla als Hauptattraktion zu fotografieren.

Völlig "überfüllt" verlassen wir das Restaurant - da kommt ein Ausflug mit Umrundung der Festungsinsel Santa Cruz gerade recht. Nur schade, das während des Essens die dunklen Wolken die Sonne verdeckt haben.

Von der Festungsinsel schaut man auf den Hafen und die Großstadt A Coruna. In der Mitte sieht man die beiden höchsten Gebäude der Stadt - dorthin will uns Inma am Sonntagmorgen führen. Mit einbrechender Dunkelheit geht es aber erstmal zurück nach Betanzos.

Unglaublich schön ist Betanzos am Abend und bei dem milden Wetter sind Cafés und Restaurants DRAUSSEN gut besetzt.

In einem der Arkaden-Gänge finden wir aber auch noch einen Platz für Menschen und Hund und Bella einen gleichartigen Gesprächspartner.

Wir trauen unseren Augen kaum - auf einem Platz in der Altstadt gegenüber unseres "Abendcafés" gibt es eine Eisbahn!

Schon bei unserem Besuch im September hatte uns die Altstadt von Betanzos sehr gut gefallen aber jetzt am Abend führt die romantische Beleuchtung zu einer ganz anderen Atmosphäre.

Bei Tageslicht wäre uns diese altertümliche Apotheke wohl nicht aufgefallen.

11./12.01. Betanzos - A Coruna - Praia de Razo - Laxe 127 km

Im Hintergrund rechts neben unserem Campingbus sieht man die höchsten Hochhäuser A Corunas. Dank Inma ist es uns möglich einen Blick aus einer Wohnung im 23. Stockwerk auf A Coruna zu werfen.

Anschließend führt sie uns durch die Altstadt von A Coruna mit vielen schönen Fassaden alter Gebäude.

Am Praza de María Pita steht dieses imposante Verwaltungsgebäude. Von hier liegen die Parkanlagen der "Jardines de Méndez Núñez" nur wenige Schritte entfernt.

Sonntag ist Familientag im Park und die Mittagstemperaturen sind T-Shirt-tauglich wie man sieht.

Bei den Temperaturen und solchen Anblicken zweifelt man vielleicht an der Jahreszeit und dem Aufenthaltsort.

Aber Hilfe ist in der Nähe: Wer die zeitliche und geografische Orientierung verloren hat kann sie hier im Park wiederfinden - wir haben heute den 11. Januar (Xaneiro) 2015 und befinden uns in A Coruna.

Im Nachbarbeet wird die Uhrzeit angezeigt - wir sind hier um 13:01 Uhr.

Ihm sind Tag und Stunde inzwischen egal - John Lennon sitzt bzw. sein Denkmal steht an einem schattigen Plätzchen im Park.

Schon wieder droht Verwirrung: Das Freibad ist gut besucht aber wir sind immer noch im äußersten Norden Spaniens und nicht in Andalusien und am Datum, dem 11. Januar hat sich auch nichts geändert.

Zum Abschied von A Coruna und von Inma werfen wir einen Blick auf das Cabo Priorino Chico mit dem Außenhafen von Ferrol und machen uns auf die Suche nach einem schönen Übernachtungsplatz am Meer.

Wir folgen dem WOMO-Führer zum Praia de Razo, der Blick auf Strand, Wellen und Meer ist zwar sehr schön aber der Parkplatz ziemlich schief.

Trotz der schönen Aussicht sind wir nicht so ganz begeistert und fahren noch etwas weiter nach Westen ...

zu unserem "Privatstrand" zwischen Boano und Laxe, den wir am späten Nachmittag erreichen.

Nächster Teil

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