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Überwintern mit dem Wohnmobil in Spanien und Portugal 2011/2012 - Teil 13 von 13

Die Gesamtübersicht dieser Reise mit den Links zu den einzelnen Teilen des Reiseberichts sowie Karten mit dem Reiseverlauf gibt es HIER!

Die Rückreise mit Schnee, hohen Wellen des Atlantiks und Schiffe gucken an Rhein und Main: Marvao/Portugal - Cáceres/ Spanien - Embalse de Aguilar de Campóo - Skigebiet Alto Campóo - San Vicente de la Barquera - Suances - Capbreton/ Frankreich - Montluçon - Breisach - Rhodt unter Riedburg - Göbrichen (Firma Ten Haaft) - Dettelbach/Main - Bad Salzuflen 06. bis 18.03.2012

06/08.03.2012 Marvao - Cáceres 119 km

Wir verlassen Portugal in Richtung Cáceres und fahren zunächst durch eine faszinierende Landschaft mit skurrilen Felsformationen, denen weite wellige Flächen mit Weiden, Kork- und Steineichen folgen. In Cáceres verbringen wir zwei Tage auf dem luxuriösen Campingplatz mit Nasszellen an jedem einzelnen Stellplatz.

08./09.03. Cáceres - Embalse de Aguilar de Campóo 470 km

Nun fahren wir nicht auf dem kürzesten Weg über Burgos heimwärts sondern machen einen kleinen Umweg - wir wollen doch wenigstens einmal Schnee sehen in diesem Winter. Bei Palencia biegen wir deshalb ab auf die Autobahn in Richtung Santander, schon ab Osorno haben wir die schneebedeckten Berge des Kantabrischen Gebirges im Blick. Der Stellplatz-Atlas Reisemobilstellplätze Europa nennt zwar einige Stellplätze in den Orten von Palencia bis Aguilar de Campóo, die jedoch alle in Orts- und Straßennähe liegen.

Wir folgen deshalb der Wegbeschreibung im Wohnmobil-Führer Nord-Spanien zu einem Stellplatz am Stausee von Aguilar de Campóo. Leider ist die Zufahrt total verschlammt - es muss hier in letzter Zeit viel Regen gegeben haben. Wir entdecken ganz in der Nähe die Abzweigung zu einem Platz oberhalb der Staumauer. Hier könnte man übernachten, allerdings würde man schon einige Stunden vor Sonnenuntergang im Schatten hoher Bäume stehen. Jetzt bei ca. 8°C am Nachmittag erscheint uns ein Parkplatz in der Sonne geeigneter und den sehen wir auf der anderen Seite der Staumauer.

Hier stehen wir nah am Wasser, im Gebirge verziehen sich die letzten Wolken eines Tiefausläufers.

Unterhalb der Staumauer zischt laut eine riesige Fontäne in den Fluss.

09./10.03.2012 Embalse de Aguilar de Campóo - Reinosa - Skigebiet Alto Campóo - San Vicente de la Barquera - Suances 207 km

Am nächsten Morgen sieht der Himmel wieder so aus, wie wir ihn in den letzten 2 Monaten fast nur gesehen haben: wolkenlos! Auf der gebührenfreien Autobahn fahren wir dem Schnee entgegen, ...

... bei Reinosa fühlen wir uns wie im Mai im Allgäu.

Hier auf ca. 1.500 m Höhe erinnert nichts mehr an Mai und Frühling, ...

... man beachte die langen Eiszapfen.

Hier gibt es laut Stellplatzatlas Europa einen offiziellen Wohnmobilstellplatz ...

... mitten im Schigebiet an der Talstation Alto Campóo auf 1.650 m Höhe. Er ist eindeutig gekennzeichnet und wurde in der Nacht anscheinend von zwei spanischen Wohnmobilen genutzt.

Uns zieht es noch etwas höher hinaus, wo die geräumte Straße plötzlich am Wendeplatz des Schneepflugs endet. Mit Mühe gelingt es uns, zwischen den hier parkenden Fahrzeugen zu wenden.

Wir werfen von oben einen Blick auf die Talstation und wenden uns dann der Küste zu. Zunächst geht es abwärts bis auf ca. 900 m Höhe ...

... und dann nochmal hinauf zum Pass Palombera auf 1.260 m.

Eine besondere Attraktion sind hier die frei lebenden Pferde.

In vielen Kurven windet sich die Straße vom Pass abwärts, vorbei an etlichen Wasserfällen.

Nördlich des Gebirges haben wir dann den Frühling wiedergefunden - üppige grüne und blühende Wiesen, die wir in Portugal aufgrund der extremen Trockenheit so vermisst haben.

In Ruente machen wir einen Fotostop an dieser alten Brücke ...

...und dann geht es nach San Vicente de la Barquera, wo die Fischerboote im Kampf gegen die Wellen den Hafen verlassen.

Uns begeistert seit vielen Jahren der Blick von der Küstenstraße zwischen San Vicente und Comillas auf die Brandung des Atlantik mit den zwischen Dezember und Anfang Juni schneebedeckten Gipfeln des kantabrischen Gebirges im Hintergrund.

Leider ist in dieser Region an allen Stränden das Übernachten in Campingfahrzeugen unter Androhung drakonischer Strafen verboten. Während der Mittagspause taucht plötzlich dieses Gefährt neben uns auf, es sind "Andre, Meli und Max on tour" - siehe www.amumot.de. Seit Anfang Januar verfolgen wir uns gegenseitig auf Twitter ( ; )

und haben einige E-Mails ausgetauscht. Nun sind wir alle auf dem Weg zurück nach Deutschlands und lernen uns "in echt" kennen.

Wir beschließen, die nächste Nacht auf dem Parkplatz am Leuchtturm von Suances zu verbringen, siehe den 2. Teil unseres Reiseberichtes vom Beginn unserer Überwinterungsreise im Dezember 2011. Damals war die Brandung wesentlich stärker, aber auch jetzt bietet die Gischt an den Felsen einen beeindruckenden Anblick.

Nach dem Sonnenuntergang sehen wir die Silhouette des kantabrischen Gebirges und sind gespannt, ob uns am nächster Morgen ein wolkenloser Himmel einen letzten Blick auf die schneebedeckten Gipfel der Picos de Europa ermöglicht.

Hier ist die gezoomte Antwort unserer Kamera.

Noch beeindruckender wirkt der "Blick aufs Ganze" mit den Wellen im Vordergrund, den Picos de Europa im Hintergrund rechts und links davon die Region "Tres Mares" mit dem Skigebiet Alto Campóo, das wir gestern Mittag vormittag besucht hatten.

10./11.03.2012 Suances/Kantabrien/Spanien - Capbreton/Aquitanien/Frankreich 297 km

In den nächsten Tagen möchten wir schnell, bequem und trotzdem weitgehend mautfrei Deutschland erreichen. Durchs Baskenland nehmen wir die teilweise gebührenpflichtige Autobahn, damit wir schnell und bequem den Wohnmobilstellplatz Capbreton in Südfrankreich erreichen.

Das Wetter wie seit Monaten gewohnt: wolkenloser Himmel, ca. 14° C Maximum im Schatten am Nachmittag. Das haben wir vor zwei Jahren aber ganz anders erlebt: Palmen, Dünen und Strand unter einer dicken Schneedecke, siehe diesen Bericht vom März 2010 über die Rückfahrt von unserer Überwinterung in Marokko.

11./12.03.2012 Capbreton - Montluçon 537 km

Mit einer Zwischenübernachtung in Frankreich und der Fahrt über weitgehend mautfreie Strecken möchten wir Breisach erreichen. Aus dem Stellplatz-Atlas Reisemobilstellplätze Europa entscheiden wir uns für den Wohnmobilstellplatz am See von Prémilhat bei Montluçon, der etwa auf halber Strecke zwischen Capbreton und Breisach liegen sollte. Volltreffer, für beide Etappen misst der Tacho jeweils 537 km! Die erste Etappe am Sonntag fahren wir schnell, bequem UND mautfrei.

12. - 14.03.2012 Montluçon - Wohnmobilstellplatz "Restaurant Am Rhein" Breisach 537 km

Für die zweite Etappe legen wir den Schwerpunkt auf schnell und bequem und wählen ab Chalon-sur-Saône die Autobahn, bis Mulhouse zahlen wir genau 30 Euro Maut. Frühlingshafte Temperaturen gibt es ab dem Tag unserer Ankunft auch im Breisgau und so kommen sofort wieder die Campingmöbel zum Einsatz beim Schiffe gucken am Rhein. Nicht nur die Lage des Stellplatzes ist hervorragend, sondern auch das Essen im Restaurant am Rhein. So bleiben wir einen weiteren Tag und genießen ein weiteres Abendessen im Restaurant bei anregenden Gesprächen mit einem netten wohnmobilen Paar aus der Schweiz.

14./15.03.2012 Breisach - Rhodt unter Rietburg/Pfalz 191 km

Die nächste Etappe führt uns für nach Rhodt unter Rietberg in die Pfalz.

Man muss allerdings etwas suchen um ein Mandelbäumchen zu finden, an dem die Blüten schon aufgegangen sind.

Nachtrag 12.10.2013: TOP-Restaurant Theresienstube im Theresienhof

Die Kreativität des Küchenchefs und die Qualität dieses Restaurants ist absolute Spitze! Das haben wir erstmals im Juni 2013 entdeckt und heute hat es sich wieder gezeigt, wie unsere begeisterten Tischnachbarinnen bestätigt haben. Das Foto zeigt das Dessert "Creme brulée mit Walnuss-Eis auf Pflaumen" stellvertretend auch für Vorspeisen und Hauptgerichte. Pfälzer Spezialitäten werden mediteran variiert, alles sehr lecker. Dazu eine reichhaltige Weinauswahl von einigen Winzern des Ortes. Ohne Reservierung ging hier heute garnichts, was in der kleinen gemütlichen Stube mit nur 30 Plätzen angesichts dieser Qualität kein Wunder ist.

15./16.03.2012 Rhodt unter Rietburg - Fa. Ten Haaft/Göbrichen 83 km

Wenige Tage vor dem Beginn unserer Überwinterungsreise hatte es beim Wintercheck in unserer Citroen-Werkstatt einen Zusammenstoß zwischen Rolltor und Sat.-Anlage gegeben. Zwecks Reparatur besuchen wir die Firma Ten Haaft in Göbrichen, wo man auf dem Innenhof übernachten kann. Strom- und Wasseranschluss (jetzt abgedreht) stehen zur Verfügung und zum Frühstück werden frische Brötchen ans Wohnmobil gebracht.

16. - 18.03.2012 Göbrichen - Dettelbach/Main 190 km

Nach erfolgreicher Reparatur fahren wir nach Dettelbach an den Main. Hier werden wir bereits von zwei Kastenwagen und deren Besatzungen erwartet. Cristina und Rainer aus Bremen sind mit ihrem BavariaCamp Sol y Sombra auf dem Weg nach Italien, Claudia und Volker aus Hannover mit ihrem Globecar Roadscout auf dem Rückweg aus Portugal in die Heimat.

Auf dem Stellplatz direkt am Main haben die Kastenwagen in der ersten Reihe die Mehrheit - ein seltenes Ereignis!

18.03.2012 Dettelbach/Main - Bad Salzuflen 352 km

Ein noch selteneres Ereignis erwartet uns auf der letzten Etappe von Dettelbach in die Heimat:

REGEN! Zwischen Fulda und Kassel erleben wir zum ersten Mal seit dem 15. Januar kräftigen Regen ...

... und eine nasse Fahrbahn. Nach 62 Tagen OHNE wird uns in den letzten Stunden unserer 102tägigen Überwinterung in Portugal und Spanien in Erinnerung gerufen, was das ist: Regen :)

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