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Reisebericht: Mit dem Wohnmobil in Skandinavien 25.07. bis 15.09.2013 - Teil 3 von 10

Nordland/ Helgeland auf der Küstenstraße (Kystriksveien) Rv 17: Vevelstad - Sandnessjoen - Leirfjord - Polarkreis - Rødøy-Reppa 11. bis 13.08.2013

Die Küstenstraße Rv 17 (Kystriksveien) von Steinkjer bis Bodø veräuft überwiegend in der Nähe der norwegischen Atlantikküste. Um die zahlreichen Fjorde zu überqueren gehören 6 Fährverbindungen zu der Strecke. Die interessantesten davon sind die je einstündigen Fahrten zwischen Forvik und Tjøtta mit mehreren Anlegemanövern auf kleinen Inseln und zwischen Kilboghamn und Jektvik mit der Überquerung des Polarkreises. Beide beschreiben wir in Wort und Bild in diesem Teil unseres Reiseberichtes.

Die Gesamtübersicht mit den Links zu den einzelnen Teilen dieses Reiseberichts gibt es HIER!

11./12.08. Vevelstad - Sandnessjoen - Leirfjord 163 km,

Fähre Forvik/Tjøtta 60 Min./191 Kronen

Kurz vor Erreichen des Fähranlegers Forvik sehen wir im Nordwesten schon "die 7 Schwestern", einen Gebirgszug mit 7 Gipfeln im Bereich der Gemeinde Astahaug.

Wir passieren die Kirche von Vevelstad (1796) ...

und erreichen ca. 15 Minuten nach der Abfahrt vom Wohnmobilstellplatz Vevelstad am Fähranleger Forvik.

Wir stehen hier direkt vor der alten norwegischen Handelsstation Forvik (1792) ...

... mit der nördlichsten Kaffeerösterei der Welt.

"Dahinter" sieht man den Fähranleger der flachen langgezogenen Insel Yvingen (?), an dem wir kurz nach dem Start festmachen werden.

Bevor wir starten können müssen wir aber an Bord und vorher müssen die an Bord befindlichen Fahrzeuge runter. Das erweist sich als schwierige und langwierige Angelegenheit, da wir gerade Niedrigwasser haben und einige große, lange Fahrzeuge auf dem Schiff sind. Schon die drei Tiertransporter stellen alle Beteiligten vor eine große Herausforderung, die steile Rampe zu passieren. Und dann ist da noch ein deutscher Reisebus.

Die Mannschaft diskutiert hin und her, dann gehen erstmal die Fahrgäste des Busses von Bord - und danach werden einige hinter uns stehende PKW auf die Fähre gewinkt. Dann sind wir dran und ein hinter uns stehender LKW. Und der Bus?

Im Rückspiegel sehen wir, dass er mit Mühe und Not ohne aufzusetzen das Schiff verlassen kann, nachdem wir es mit unserem Gewicht vorne gedrückt und hinten etwas angehoben haben - so jedenfalls die Erklärung des Kassierers für den ungewöhnlichen Ablauf.

Mit einiger Verspätung starten wir und nach dem kurzen Zwischenstopp auf Yvingen nimmt unser Schiff Kurs auf "die 7 Schwestern".

Schon bald wird wieder auf einer kleinen Felseninsel an- und abgelegt ...

... und weiter geht es durch das Insel- und Schärenreich vorm norwegischen Festland. Teilweise sehen die "Lücken" ganz schön eng aus.

Aber es wird noch enger. Wir können es erst nicht glauben aber tatsächlich wird unser Kahn zwischen den beiden Stangen vor uns hindurch bugsiert.

Dahinter versteckt sich ein Anleger an dem unter anderem ...

... ein Traktor mit Anhänger auf die Mitnahme wartet.

Von da sind wir gekommen durch das Inselgewirr, der Berg mit den Schneeresten liegt auf dem Festland.

Alstahaug und die nächste Gemeinde Leirfjord werben mit einem besonders großen Elchbestand. So fahren wir kurz nach Verlassen der Fähre in Tjøtta von der Rv 17 ab und kurven auf Nebenstrecken in Richtung Hauptort Sandnessjoen in der Hoffnung, einen oder mehrere Elche vor Augen und Kamera zu bekommen. Diese Hoffnung wird aber enttäuscht, kein Elch lässt sich blicken.

In Sandnessjoen machen wir einen kurzen Stadtbummel. Im Hafen liegen nur einige Boote ...

... aber mit lautem Tuten läuft gerade das südgehende Hurtigroutenschiff ein.

Jetzt kommt der Elch - allerdings nur als Denkmal an der Rv 17, kurz bevor wir die Helgelandbrücke erreichen.

Die Helgelandbrücke ist mit 1.065 m Länge ...

... eine der größten Schrägseilbrücken der Welt.

Nun fahren wir durch Leirfjord weit ins Landesinnere bis zur Fähre nach Hemnesberget in der Hoffnung auf Vertreter "des besonders großen Elchbestandes" der Gemeinde, aber wieder ohne Erfolg. An einer Piste in kaum bewohnter Umgebung mit lichtem Wald und nicht eingezäunten Wiesen nehmen wir Aufstellung für die Nacht ...

... und behalten bis zum Sonnenuntergang die Umgebung im Blick - kein Elch lässt sich sehen.

12./13.08. Leirfjord - Polarkreis - Rødøy-Reppa 123 km,

Fähre Levang/Nesna 25 Min./130 Kronen,

Fähre Kilboghamn/Jektvik 60 Min./215 Kronen

Am nächsten Tag wollen wir eigentlich nur eine relativ kurze Strecke fahren. Wir nehmen die Fähre von Levang nach Nesna und stellen überrascht fest, dass die 17 jetzt bis auf über 300 m Höhe führt und man von hier einen phantastischen Blick auf die Inselwelt hat.

Leider ist ausgerechnet heute die Sicht nicht besonders gut und man kann die flachen Schären und gebirgigen Felsinsel mehr ahnen als sehen.

Etwas besser ist die Sicht landeinwärts über den Fjord hinweg auf die Berge ...

... und winzigen Dörfer.

Hier am Rand der Rv 17 hat man einen schönen kostenlosen Stellplatz mit V+E (Hellaga) direkt am Wasser angelegt.

Wir fahren jedoch noch etwas weiter und erreichen mittags nach einem Tunnel diesen schönen Parkplatz auf dem wir den Rest des Tages verbringen wollen. Nach dem Mittagessen schaue ich mir den Fahrplan der Fähre von Kilboghamn nach Jektvik an. Ich kann es kaum glauben: Der Fahrplan für die Hauptsaison endete schon am 4.8. und deshalb geht am nächsten Tag die erste Fähre um 8:30 Uhr und die zweite erst um 11:50 Uhr. Die eine ist uns zu früh, da wir mit ca. 45 Fahrzeit bis Kilboghamn rechnen, die zweite zu spät.

So verlassen wir unseren schönen Platz um heute noch den Polarkreis mit dem Schiff zu überqueren.

Dieser verläuft im Bereich des Telnestinden. Dieser Kartenauszug zeigt eindrucksvoll die vielen Inseln und Fjorde der Gemeinde Rødøy. Am Ende des Tjongsfjorden erkennt man das Rastplatzsymbol - dort wollen wir auf dieser Reise erstmals nördlich des Polarkreises übernachten.

Weit zieht sich der Melfjorden ins Hinterland und dort sieht man auch jetzt Mitte August noch Schneereste an den Bergen.

Der 968 m hohe Telnestinden bietet keine Schneereste mehr aber an seinem Fuß eine auffallende "Skulptur".

Mit diesem Globus wird der Polarkreis markiert, den wir somit nun überquert haben.

Bisher sind uns auf dieser Strecke nur wenige Wohnmobile begegnet, 3 bis 4 pro Fähre waren es in der Regel, manchmal auch keins. Hier überrascht uns, dass soviele auf die Abendfähre nach Süden warten.

Wir erreichen nach ca. 12 Kilometern den Parkplatz am Tjongsfjord und verbringen hier eine sehr ruhige Nacht. Da nachts keine Fähren fahren gibt es auch keinen Autoverkehr.

Hier geht es zur nächsten Etappe dieser Reise.

Die Gesamtübersicht mit den Links zu den einzelnen Teilen dieses Reiseberichts gibt es HIER!

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