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Unser "Autark-Mobil" - Campingbus/Kastenwagen mit Dieselheizung, Gastank, TomTur-Trenntoilette/ Komposttoilette, Lithiumbatterien und Luftfederung

Der Campingbus ist unsere Hauptwohnung, darin verbringen wir mehr als die Hälfte des Jahres. Wir wollen damit unabhängig von Ver- und Entsorgungsstationen dort bleiben, wo es schön ist! Diesem Ziel kommen wir mit unserem neuen Campingbus mit der Trenn-/ Komposttoilette Nature`s Head von Tomtur, zwei Lithiumbatterien und einem 45A-Ladebooster erheblich näher. Die Dieselheizung hat sich schon in unserem vorherigen Kastenwagen voll bewährt. Für mehr Komfort wird eine Luftfederung mit automatischem Niveau-Ausgleich von Goldschmitt sorgen.

Als Basismodell bleiben wir selbstverständlich beim Burow VIP 600 L! Für unsere Langzeitreisen ist der einzigartige Grundriss mit großen Einzelbetten, viel Bewegungsfreiheit und freiem Blick nach draußen im nur 6 m langen Peugeot Boxer ideal.


Zwischen der Dinette mit bequemem Einzelsitz und dem Küchenblock gibt es viel Bewegungsfreiheit.


Das Blau unseres neuen Burow VIP 600 L ist etwas heller als beim Vorgänger. Nach dem Abholen werden wir Anfang Mai 2018 in der Heimat von wolkenlosem Himmel empfangen, die gelbblühenden Rapsfelder in Vlotho bieten einen perfekten Kontrast zum Blau am Himmel und am Campingbus.


Die Dieselheizung Truma D6 hat uns bereits beim Vorgänger begeistert, es gibt weder störende Geräusche noch störende Gerüche - außer wenn mann die Nase draußen nah an die Entlüftung hält. Aber wer macht das schon :-)?


Fest eingebauter Gastank (zum Kochen)


Wie bei unserem ersten Burow VIP 600 L lassen wir auch bei diesem einen Gastank einbauen, den man an jeder Autogas-Tankstelle in Europa füllen kann. Das Gas brauchen wir nur zum Kochen, eine Füllung reichte für ca. 110 Tage, dann haben wir bei ca. 20% Restfüllung ca. 12 l getankt.


Bequemer geht die Gasversorgung nicht!

Achtung: Im Serienmodell werden von Firma Burow in der aktuellen Version (April 2018) Alu-Gasflaschen statt eines Tanks eingebaut! Die lassen sich nur an bestimmten Füllstationen in Deutschland betanken, wie die Versorgung im Ausland funktioniert wissen wir nicht.

Auf jeden Fall ist die Befüllung umständlicher als das Betanken an jeder beliebigen Autogas-Tankstelle am Straßenrand.

Unerfreuliche Folge dieser Veränderung: Die Betten sind etwas höher. Beim Längsbett ist der Abstand im Fußraum zum Querbett geringer geworden, man stößt beim Umdrehen leichter unter den Rahmen. Beim Querbett ist etwas mehr Kraftanstrengung erforderlich, um aufs Bett zu kommen.

Wir empfehlen ausdrücklich, den Gastank und die frühere niedrigere Bettenhöhe zu bestellen!


Nachstehend beschreiben wir in Wort und Bild nur die Änderungen gegenüber unserem ersten Burow VIP 600 L. Die detaillierten Informationen über das Fahrzeug, die Ausstattung und unsere Sonderwünsche gibt es auf unserer Seite:

Der VIP 600 L - unser erster Campingbus/Kastenwagen mit Einzelbetten von "Burow Reisemobile" auf Basis des Peugeot Boxer


Hier der Link mit der Weiterleitung zur Website von Firma Burow Reisemobile.


Nasszelle mit runder Duschwanne und Trenn-/Kompost-Toilette Nature`s Head von Tomtur im Campingbus/ Kastenwagen

Hier das große Raumbad mit runder Duschwanne und Lamellentür aus unserem ersten Burow VIP 600 L - genau so wollten wir es auch in unserem zweiten haben!


Die Enttäuschung bei der Bestellung: Der Hersteller der stabilen Lamellentür hat laut Claus Burow Insolvenz angemeldet, eine Alternative in dieser Qualität gibt es nicht!


Also hat Firma Burow das Raumbad ganz anders gestaltet mit einer Trennwand und Schiebetür im Gang. Dadurch werden der Gang und die Ladeklappe für den Stauraum unter dem Querbett schmaler.


Ganz schlecht: Das Längsbett ist bei dieser Ausführung nur noch 65 cm breit! Da Firma Burow für einen anderen Kunden bisher keinen passenden Lattenrost beschaffen konnte, wurde in Eigenkonstruktion ein Lattenrost gebaut, bei dem jede einzelne Latte fest verschraubt wurde. Das Fazit: Die Konstruktion ist starr wie ein Brett und gibt keinen Millimeter nach.

Obwohl man darauf nicht schlafen kann wurde für den Kunden auch nach mehreren Wochen noch keine kostenneutrale Lösung gefunden!


Diese Fehlkonstruktion fanden wir bei der Übernahme unseres neuen VIP 600 L auch vor und haben das ebenfalls nicht akzeptiert. Daraufhin wurde ein anderer Lattenrost geholt und eingebaut. Bei uns war das aufgrund des breiteren Bettes kein Problem.


Das Waschbecken lässt sich in den Kleiderschrank verschieben. Es ist so winzig, darin kann man kaum die Hände waschen.


Außerdem geht durch die Trennwand das offene Raumgefühl mit dem freien Ausblick verloren - erst recht bei geschlossener Schiebetür.


Wir raten dringend davon ab, diese Ausbauvariante des VIP 600 L zu bestellen! Vor allem das Längsbett sollte 70 cm breit sein und einen brauchbaren Lattenrost enthalten.


Wir bleiben beim bisherigen Grundriss (wie in unserem ersten VIP 600 L) und behalten unseren freien Ausblick und das Bett in der bisherigen Breite. "Das Badezimmer" wird einfach bei Bedarf durch einen Vorhang abgetrennt. Ansonsten gibt es durch den Wegfall der Lamellentür sogar noch mehr Bewegungs- und Blickfreiheit als vorher und wir sparen etliche Kilo Gewicht.


Hier seht ihr auf dem Bild eine der wichtigsten Neuerungen, um unabhängiger von V+E-Stationen zu werden:

Die Trenn-/ Komposttoilette Nature`s Head, in Deutschland vertrieben von Firma Tomtur in Berlin.


Der Urinbehälter (vorne) muss bei Nutzung durch zwei Personen alle zwei Tage entleert werden, der Feststoffbehälter nach der Erfahrung von Bekannten nach 6 bis 7 Wochen.


Eine ganz hervorragende Beschreibung der Funktionsweise der Trenn- bzw. Komposttoilette TomTur Nature`s Head haben die Blogger von Whatabus verfasst. Da können wir uns weitere Worte sparen und empfehlen euch diesen Link:


https://www.whatabus.de/das-kompostklo-von-natures-head-im-einsatz-so-einfach-funktioniert-eine-trenntoilette-im-wohnmobil/


Wer selbst solch eine Toilette einbauen bzw. die vorhandene Anlage umrüsten möchte, findet auf der Seite auch eine detaillierte Anleitung dafür.


LiFePo4-Lithiumbatterien statt Brennstoffzelle und 1.700 Watt Sinuswandler/ Wechselrichter


Seit 2008 hatten wir die EFOY-Brennstoffzelle in unseren Campingbussen, um auch bei einigen bewölkten Tagen unabhängig vom Stromnetz zu sein. Auf die Brennstoffzelle haben wir jetzt verzichtet und sparen dadurch etliche Kilo Gewicht!

Jetzt wurden von Firma Burow zwei LiFePo4 Lithiumbatterien á 100 Ah eingebaut. Der Votronic Triple (Foto) holt als Ladebooster beim Fahren 45 A aus dem Euro-6-Motor und beim Stehen in der Sonne füllt er die Batterie aus der 2 x 110 Watt Solaranlage.


Ausführliche Informationen über die Verwendung von Lithiumbatterien im Wohnmobil gibt es unter anderem in diesem


Wohnmobil-Technik-Blog


und auf der Seite von


André Bonsch (Amumot),


dem Spezialisten für alles, was mit Elektrik im Wohnmobil zu tun hat.

Als besonderen Luxus haben wir uns einen 1.700 Watt Sinuswandler/Wechselrichter gegönnt, damit wir auch im Wohnmobil mal einen Föhn oder Staubsauger anschließen können.


4-Kanal Vollluftfederung mit automatischem Niveau-Ausgleich von Goldschmitt


Die Nachrüstung erfolgt Ende Mai, Fotos und Infos folgen


TenHaaft Cytrac DX Premium Satanlage statt Oyster 85 Skew


Auf dem Dach haben wir wie beim Vorgänger eine 2x110 Watt Solaranlage sowie zwei HEKI-Dachluken. Anstelle der großen Oyster 85 Skew Sat.-Anlage gibt es jetzt "nur" die kleine Cytrax DX Premium von ten Haaft.


Mit dieser kleinen Anlage wird der Fernsehempfang von Astra 1 und Hotbird nur noch zwischen der Mitte Skandinaviens und dem Nordzipfel Marokkos möglich sein. Dank dem Wegfall der Roaminggebühren für Mobilfunk in der EU bzw. der günstigen Tarife in Marokko können wir außerhalb des Empfangsgebietes der neuen Anlage auf TV per Internet zurückgreifen.

Andererseits können wir die kleine Cytrax DX innerhalb des Empfangsgebietes auch bei starkem Wind nutzen. Das war bisher mit unserer 85-cm-Schüssel nicht möglich.


Küchenblock Kocher-Spül-Kombi CAN Reimo 70527


Anstelle der serienmäßígen Edelstahl-Kombi mit 3-flammigem Kocher haben wir die Kombi CAN Reimo 70527 mit Glasoberfläche einbauen lassen.


Die drei Gasflammen des bisherigen Kochers waren aufgrund des geringen Abstands gleichzeitig kaum zu nutzen, die Edelstahlplatte mühsam zu reinigen. Letzteres geht bei der Glasoberfläche wesentlich einfacher und diese Kombi sieht wesentlich schöner aus, finden wir.


Bodenlanger Vorhang zur Verdunkelung und Isolierung im Fahrerhaus


Wie schon beim Vorgänger haben wir auf das serienmäßige Faltrollo im Fahrerhaus verzichtet, das es keine Kälteisolierung bietet. Stattdessen wurde ein zweiteiliger bodenlanger Vorhang eingebaut, der vor Kälte aus dem Motorraum und den Türspalten schützt.


Verdunkelung der Seitenfenster von oben nicht mehr möglich


Das ist nun eine echte Verschlechterung! Seit 2005 haben wir immer die vorderen Seitenfenster so einbauen lassen, dass man sie stufenweise von oben nach unten verdunkeln kann. Das geht nicht mehr, da der Fensterhersteller Dometic die Anordnung der Schrauben verändert hat.

Gleich an einem der ersten Abende nach der Übernahme zeigt sich das Problem: Zum Abendessen blendet die tiefstehende Sonne.


Bisher konnten wir in der benötigten Höhe die Jalousie von oben runterziehen und einrasten, da befindet sich jetzt das Mückengitter.


Als Blendschutz kann man jetzt nur die Jalousie komplett von unten hochziehen und schließen. Kein Blick nach draußen mehr möglich - total doof! Auf diesem Foto erkennt man auch den Grund des Problems: Bisher befanden sich die mittleren Schrauben genau in der Mitte. Der innere Rahmen konnte somit vom Ausbauer beliebig mit der Jalousie oben oder unten eingesetzt werden.

Wir hoffen, dass Firma Dometic schnellstens zur früheren Version zurückkehrt!


Zum Abschluss nochmal der Link zu den detaillierten Informationen über unseren ersten Burow VIP 600 L, die Ausstattung und unsere Sonderwünsche

Der VIP 600 L - unser erster Campingbus/Kastenwagen mit Einzelbetten von "Burow Reisemobile" auf Basis des Peugeot Boxer

sowie der Link mit der Weiterleitung zur Website von Firma Burow Reisemobile.


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