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Sonne an der Côte Vermeille zwischen Cerbère und Port-Vendres, Schnee-Chaos in Südfrankreich bei Montpellier

Teil 18 von 18: Überwintern mit dem Wohnmobil in Südfrankreich (Provence - Cote d`Azur - Languedoc-Roussillon) und Nordspanien (Katalonien - Costa Brava) 09.12.2017 - 06.03.2018

Zum Abschluss der dreimonatigen Winterreise verbringen wir einige sonnige Tage in Cerbère und Port-Vendres an der Côte Vermeille. Die erste Etappe der Rückreise verläuft dann nicht nach Plan - wir versinken im Schnee-Chaos bei Montpellier! Danach geht dann aber alles "glatt" - ohne Schnee und Eis :-). Auf dem Heimweg verkaufen wir unseren "Blauen Löwen 1" Burow VIP 600 L und besprechen letzte Details zum Ausbau unseres "Blauen Löwen 2" bei Firma Burow.

Coll dels Belitres/ Cerbère - Port-Vendres - Sommières - Arbois-Mesnay - Rheinauen - Mering - Bad Salzuflen 25.02. bis 06.03.2018

25./26.02. Coll de Belitres / Cerbère


Die folgenden Bilder zeigen den Blick vom Coll de Belitres auf Cerbère zu verschiedenen Tages- und Nachtzeiten.




Interessant finde ich den Blick auf die Umgehungsstraße D 914 von oben.


Ein guter Platz für den Blick auf Cerbère ist der Parkplatz in der obersten Schleife an der D 914 unterhalb des Coll dels Belitres.Als Übernachtungsplatz für Wohnmobile ist ein Parkplatz am Ortseingang von Cerbère beliebter. Man steht nah am Ort, aber ohne solch eine schöne Aussicht.

Vom Platz ganz oben liegt uns der Bahnhof von Cerbère zu Füßen. Wie eine Modellbahnanlage wirken aus der Vogelperspektive die Gleise mit den rangierenden Zügen.



Am Puig de Cervera sieht man, wie die Vegetation sich hier auf wenigen Metern zwischen der Nordseite (französisch) und der Südseite (spanisch) unterschiedet.


Blühenden Ginster gibt es auf der Südseite der Grenze auch.


Aber sprießendes Farnkraut, blühende Schlehen und blühende Euphorbien haben wir auf der Südseite der Grenze nicht gesehen.




26.02. bis 01.03. Cerbère - Port-Vendres 21 km

Am Montag kurven wir von Cerbère bis Banyuls-sur-Mer durch die Weinberge hinter der Cote Vermeille. Es ist sonnig, aber die stürmischen Böen laden nicht zu einem längeren Verweilen in luftiger Höhe ein.


So fahren wir zum Übernachten auf den Wohnmobil-Stellplatz ins schöne Port-Vendres. Hier hatten wir bereits auf der Anreise einige Tage und Nächte verbracht.






Welchen Ort wir da nördlich von Port-Vendres in der Ferne sehen, wissen wir nicht. Die Skyline reizt uns auch nicht, es zu erfahren :-).


Am Dienstag lernen wir bei strahlend blauem Himmel aber kaltem Wind "Lady Rosemary" kennen. Der Containerfrachter kommt von Dakar im Senegal zum Hafen von Port-Vendres.


Obwohl wir in den letzten Monaten am Mittelmeer schon wesentlich stärkeren Seegang gesehen haben, schaukelt das Lotsenboot doch ganz schön bei der Fahrt zum Frachter.


Der kleine dunkle Punkt an der Bordwand ist der an Bord kletternde Lotse.


Die weiteren Bilder zeigen die Einfahrt in den Hafen und das Anlegemanöver des Frachters mit den schönen Häusern von Port-Vendres im Hintergrund.






Und wie kommen wir jetzt mit Bella "an Land" zum Entsorgungsspaziergang? Das ist der Blick aus unserer Schiebetür, nachdem es am Mittwoch einige Stunden kräftig geregnet hat. Der Stellplatz in Port-Vendres wurde sehr schön angelegt mit festem Untergrund und leichtem Gefälle zum tiefsten Punkt am Abfluss. Dumm nur, wenn der Abfluss verstopft ist und man genau dort mit dem Wohnmobil steht!

Zum Glück hat Gaby Gummistiefel an Bord!


Die erste Etappe der Rückreise soll uns am Donnerstag 385 km von Port-Vendres in die Nähe von Montélimar führen. Schon beim Einschalten zeigt die Google-Maps-Navigation: Sperrung auf der A9 bei Montpellier, irgendwas stimmt hier nicht.

Ab Perpignan bewegen wir uns mal gar nicht, mal im Stop-and-Go-Modus auf der linken Fahrspur an tausenden LKW auf der rechten und mittleren Fahrspur vorbei. Um 10:30 Uhr erzählt uns ein deutscher LKW-Fahrer, er stehe hier seit 4 Uhr. Irgendwo bei Montpellier gäbe es Schnne, da ginge nichts mehr. Hier ist von Schnee nichts zu sehen. Von Perpignan bis Montpellier sind es ca. 160 km. 160 km Stau auf der A9?


01./02.03. Port-Vendres - Cevennen - Sommières 289 km

Ab Narbonne sehen wir zwar auch LKW auf der A9 hinter der Abzweigung auf die A 61. Aber die A9 ist jetzt ab dieser Abzweigung vollständig gesperrt, alle Fahrzeuge werden von der Polizei auf die A 61 in Richtung Toulouse umgeleitet. Das automatische Verkehrsleitsystem auf der Autobahn zeigt inzwischen gar nichts mehr an und auch keine gedruckte Tafel verrät, wie man denn nun in Richtung Marseille oder Lyon weiterkommt. Die Google Navigation zeigt uns eine Strecke durchs Hinterland, die Navis aller anderen sind genau so schlau. Also gibt es erstmal einen langen Rückstau an der nächsten Abfahrt von A 61 vor der Mautstation.

Nun zeigt die Google-Navigation ihre Stärke! Es berechnet für eine Nebenstrecke von ca. 30 km eine Fahrzeit von ca. 30 Minuten, für den kürzeren direkten Weg von nur ca. 15 km eine längere Fahrzeit von zusätzlich 1 Stunde und 8 Minuten! Anscheinend nutzen die meisten dümmere Navigationssysteme, denn fast alle anderen nehmen den direkten Weg. Vielen Dank!

So weit, so gut. Nun bitten wir Google Maps, uns möglichst weit von der A 9 fernzuhalten und am Südrand der Cevennen entlang zu lotsen. Von Schnee ist noch immer nichts zu sehen. Das ändert sich allerdings jäh, als wir ins Hügelland der südlichen Cevennen geraten. Bei Gegenverkehr vor allem mit LKW ist es doch etwas mühsam, sich durch die aufgeschobenen Schneewälle zu wühlen.



So kapitulieren wir vor der Macht des Winters und beschließen, wieder ins Flachland nach Sommières auf den Stellplatz zu fahren. Ca. 20 m über dem Meeresspiegel in Südfrankreich sollte es doch wohl keine Probleme mit dem Schnee geben, oder? Der Blick auf den Stellplatz zeigt, wie man sich irren kann!


02./03.03. Sommières - Arbois-Mesnay 460 km

Google Maps zeigt am Freitagmorgen eine freie A9 an, und so ist es auch. Ohne Störungen sausen wir von Sommières in Südfrankreich nach Arbois-Mesnay im französischen Jura zum Wohnmobil-Stellplatz.


Der Platz liegt am Ecomusee du Carton.


Das ist aber nur für Menschen mit guten Französisch-Kenntnissen interessant, also nicht für uns.


Geöffnet hat es jetzt eh nicht.


Am Samstag fahren wir in die Rheinauen und genießen einige Sonnenstrahlen.





Die weitere Rückreise führt uns am Montagmorgen nach Mering bei Augsburg. Hier wollen wir einige Details zum Ausbau unseres neuen Blauen Löwen bei Firma Burow besprechen. Die "Blechkiste" steht bereits auf dem Hof und wartet darauf, in einen Campingbus mit viel Platz und großen Einzelbetten verwandelt zu werden.

Es gibt wieder einen Burow VIP 600 L, ganz klar! Aber für mehr Autarkie und Komfort wünschen wir uns eine TomTur-Trenntoilette, Lithiumbatterien, einen fest eingebauten 1.700-Watt-Sinuswandler und eine Luftfederung mit automatischem Niveauausgleich.

Die Beschreibung unseres "Alten" gibt es auf unserer Seite "Campingbus-Kastenwagen-Einzelbett". Hier werde ich demnächst in Wort und Bild Informationen über unseren "Neuen" einfügen.

Am Montagabend führen wir unseren "Alten" noch bei Interessenten in der Nähe von Würzburg vor. Der Kaufvertrag wird unterschrieben und nun warten sowohl wir als auch die Käuferin auf den Termin zum Fahrzeugtausch bei Firma Burow!

Die letzte Etappe der Heimreise verläuft dann stau-, schnee- und eisfrei vom Main nach Lippe.


Zum Fotografieren verwende ich seit einigen Jahren die

Kameras aus der Panasonic-Serie Lumix FZ (Link führt zu Amazon).

Nach der FZ 150 verwende ich jetzt die FZ 300 und die FZ 1000. Die Bedienung ist für mich als Foto-Laien genau so einfach wie bei den kleinen Digicams vorher, die technische Ausstattung und die Zoom- und Makro-Fähigkeiten ermöglichen aber viel bessere Bilder.


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