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Empuriabrava, die größte Marina der Welt und Peralada, die Stadt der Vögel

Teil 9 von 18: Überwintern mit dem Wohnmobil in Südfrankreich (Provence - Cote d`Azur - Languedoc-Roussillon) und Nordspanien (Katalonien - Costa Brava) 09.12.2017 - 06.03.2018

Auf einem ruhigen Wohnmobilstellplatz in Fortià verbringen wir einige Tage. Das sonnige und milde Wetter lockt uns in die Campingstühle. Dann geht es an die Küste der Costa Brava nach Empuriabrava zur größten Marina der Welt mit mega-breitem Strand. Als Kontrastprogramm besuchen wir anschließend in der mittelalterlichen Stadt Peralada eine ungewöhnliche Wohngemeinschaft von Störchen, Mönchsittichen und Dohlen.

Bassegoda - Fortià - Empuriabrava - Peralada 17.01. bis 24.01.2018


17. - 22.01. Bassegoda - Fortià 38 km


Am Mittwoch wollen wir eigentlich auf dem Parkplatz in Sant Llorenç de la Muga an der Pont Vell bleiben (siehe vorherigen Teil dieses Reiseberichtes), ändern aber unseren Plan. Es erscheint uns reizvoller, einige Tage draußen in den Campingstühlen auf einem ruhigen Wohnmobil-Stellplatz das schöne Wetter zu genießen. Nach der Stellplatz-App von campercontact entscheiden wir uns spontan für einen Platz "auf dem platten Land" in Fortià. "Plattes Land", weil er in der Ebene zwischen Küste und Bergen liegt und weil es hier in der unmittelbaren Nähe nichts außer Feldern gibt.


Der große Platz mit riesigen Parzellen und V+E befindet sich auf einem abgeschlossen Grundstück neben dem Wohnhaus der Besitzer. Und die Besitzer: Stammen aus unserer Nachbarstadt Herford und haben vor ihrem Umzug hierher einige Jahre in unserer Heimatstadt Bad Salzuflen gewohnt. Das wussten wir nicht und sind total überrascht!


Am Mittwoch sind wir allein, am Donnerstag kommt Rainer mit seinem 53 Jahre alten selbst ausgebauten Feuerwehrauto dazu.


Vom Stellplatz sieht man die weißen Pyrenäengipfel, je nach Sonnenstand und Zoomfaktor ändern sie ihr Aussehen.


Hier erkennt man unten am Rand des Bildes die Häuser von Figueres.


In der Nähe blühen Mandelbäume ...


... und im Hintergrund sieht man weiße Dörfer an den Hängen.


Wir sind wirklich im Nordostzipfel Spaniens und nicht in den weißen Dörfern Andalusiens mit der Sierra Nevada im Hintergrund! Auch beim Blick auf die Wetterprognose von wetteronline für die nächsten Tage könnte man daran allerdings zweifeln am 21. Januar 2018!


Wir marschieren durch die Felder zum Dorf Riumors, um im Restaurant L`Escola etwas Leckeres zu essen. Aber zum Essen müssten wir ins Restaurant kommen und den Hund draußen anbinden. Auf der Terrasse wird kein Essen serviert. Natürlich darf Bella nicht mit ins Restaurant. Und tschüss!


Verärgert gehen wir zum Nachbarort Fortià zur Bar/Restaurant Begur. Und hier passiert genau das Gegenteil: Auf die Frage, ob wir auf der Terrasse etwas essen dürften wird uns gesagt: Ja, aber ihr dürft auch gern mit dem Hund reinkommen! Es gibt ein leckeres Tagesgericht, leckere Tapas, Bier und Wein - perfecto! Die Auswahl ist nicht groß, aber lecker und sehr günstig - Tag gerettet, vielen Dank!



Mit den folgenden Fotos verabschieden wir uns von Fortià und erreichen über 2,5 km Feldwege zu Fuß wieder den Stellplatz.




Am Sonntagabend spendiert uns die Natur am Himmel ein Wolken-Feuerwerk, um von meinen Zahnschmerzen abzulenken :-).


Dies Foto hat die Kamera zwar etwas übertrieben "verdunkelt", die Struktur und die unterschiedlichen Farben sind aber gut zu erkennen.


22./23.01. Fortià - Empuriabrava 14 km

Die akuten Zahnschmerzen führen uns Montagmorgen zur Clínica Dental Alemana in Empuriabrava und wir finden direkt vor der Praxis einen Parkplatz - und was für einen.


Ich kann ca. eine Stunde warten oder einen festen Termin einige Stunden später am Nachmittag bekommen. Ich entscheide mich für die 2. Variante und werde pünktlich in das Behandlungszimmer geführt. Wow, was für ein Ausblick aus dem Behandlungsstuhl! Ob es irgendwo eine zweite Praxis mit solch einer Aussicht gibt?


Nur am Rande sei erwähnt: Ich werde in aller Ruhe mit ausführlicher Erklärung des Geschehens behandelt, ebenso am nächsten Tag bei der Nachbehandlung der nun entstandenen Zahnlücke. Im Notfall - den ich keinem Leser wünsche! - ist Dr. Blum sehr zu empfehlen! Er und das ganze Team sind sehr freundlich und fürsorglich und wir gerade am richtigen Ort, um einen deutschen Zahnarzt an der Costa Brava in der Nähe zu haben.


Uns bleibt viel Zeit, um am Abend und am Morgen ausführlich Empuriabrava anzuschauen. "Empuriabrava ist die größte Marina der Welt" - das hatten wir vorher gelesen. Was das bedeutet, wissen wir erst jetzt!





In Empuriabrava ist alles breit: Die Straße hinter dem Strand, ...


... der Fußweg daneben, ...


... und der Strand. Ob hier manchmal mehr Menschen unterwegs sind, als jetzt im Januar? :-) Nördlich von Empuriabrava liegen Roses und der Naturpark "Cap de Creus" mit Cadaqués am Ostzipfel. Darüber berichten wir aber erst im Teil 11 unseres Reiseberichtes.


Leider passt der ausgeschilderte kostenlose Wohnmobil-Parkplatz von Empuriabrava nicht ganz zum sonstigen Standard. Er liegt an einer der Hauptzufahrtstraßen neben dem Gaswerk und ein Teil der Fläche liegt wird zur Zeit als Materiallager genutzt.


Empuriabrava wurde ab 1967 aus dem Sumpf gebaggert. Fotos dazu findet man an verschiedenen Stellen im Ort, hier eine Auswahl. Den besten Eindruck vom aktuellen Zustand bietet das Sat.-Bild auf Google Maps.




23./24.01. Empuriabrava - Peralada 17 km

Weiter gehts Dienstagnachmittag nach Peralada, um nach dem ´"Touri-Kunstort" Empuriabrava mal wieder ein altes Städtchen anzuschauen. Aber statt Stadt gibt es erstmal Vögel – massenweise!

Bei der Fahrt zum Stellplatz sehen wir zuerst die Nester der Störche.


Bei näherer Betrachtung werden auch deren Bewohner sichtbar.




Aber was sind das für bunte Vögel, die dort als Untermieter wohnen?


Während ich versuche, möglichst scharfe Fotos dieser Vögel zu schießen, macht Gaby sich an die Recherche. Das Ergebnis ihrer Suche: Es sind Mönchsittiche!




Am Mittwochmorgen schieße ich weiter: Auf den höchsten Zweigen der Bäume sonnen sich die Mönchsittiche, eine Etage tiefer die Dohlen.




Wollen sie hier ein eigenes Nest bauen oder untersuchen sie das unvollendete Bauwerk eines Storches?


Zum Fotografieren verwende ich seit einigen Jahren die

Kameras aus der Panasonic-Serie Lumix FZ (Link führt zu Amazon).

Nach der FZ 150 verwende ich jetzt die FZ 300 und die FZ 1000. Die Bedienung ist für mich als Foto-Laien genau so einfach wie bei den kleinen Digicams vorher, die technische Ausstattung und die Zoom- und Makro-Fähigkeiten ermöglichen aber viel bessere Bilder - die Vogelbilder aus Peralada zeigen es.


Von meiner Vogel-Fotosafari am Mittwochmorgen gehe ich zurück zum Wohnmobil-Stellplatz von Peralada. Er liegt direkt an der Altstadt, leider aber auch an einem Kreisverkehr in der ersten Reihe eines großen Parkplatzes. Also fahren auch alle PKW an den Wohnmobilen vorbei - nicht sehr schlau geplant! Allerdings kann man mit dem Womo auch weiter hinten ruhiger parken. Dort ist es allerdings schattig, deshalb sind wir vorne auf den reservierten Womo-Plätzen geblieben.


Wir bummeln durch die schöne Altstadt und zeigen euch hier einige Bilder ohne weitere Erklärungen.






Plötzlich stehen wir an einem Stadttor und sehen die V+E-Station des kostenlosen Stellplatzes.


Verpasst haben wir das Schloss der Stadt bzw. das Gelände nur von außen gesehen. Einige Zugänge waren geschlossen und wir haben nicht mehr gezielt nach dem richtigen Weg gesucht.



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