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Überwintern mit dem Wohnmobil in Nordspanien und Portugal 2012/2013 - Teil 12 von 12

Die Gesamtübersicht dieser Reise mit den Links zu den einzelnen Teilen des Reiseberichts gibt es HIER!

Nordspanien: Kathedralen am/im Meer, Schnee am Meer und mehr vom Meer

Rinlo - Praia as Catedrais (Kathedralenstrand) - Foz - Barreiros - Arenal de Moris - (Picos de Europa) - Lac de Lavaud/Charente - Seurre/Saône - Karlsruhe - Bad Salzuflen 10.03. bis 18.03.2013

Nach drei vergeblichen Versuchen schaffen wir es nun doch noch, die Kathedralen am Meer zu sehen, die bei Flut darin versinken. Danach versinken wir zwar nicht im Regen wie viele Urlauber in anderen Teilen Spaniens und Portugals und auch störender Wind hält sich von uns fern - aber die Weissheit des Schnees kommt uns ganz nah an der Küste Nordspaniens.

Für die Rückfahrt durch Frankreich wählen wir diesmal auf der Route Bordeaux - Mühlhausen neue Übernachtungsplätze am Lac de Lavaud und in Seurre an der Saône.

10. - 13.03. Rinlo - Praia as Catedrais - Foz 24 km

Nach der kurzen Sturm- und Regenphase in der Nacht können wir es beim Frühstück kaum glauben:

Mit überwiegend blauem Himmel und einem ungewöhnlich ruhigen Meer ohne Wind beginnt der Tag.

So können auch die Felsenangler ungefährdet von hohen Wellen ihrem Hobby nachgehen.

Wir kennen nun dank App auf dem Smartphone die Zeiten der Gezeiten und besuchen nochmal den Kathedralenstrand bei Niedrigwasser. Wieviele "Kathedralen" es am Praia as Catedrais gibt haben wir nicht gezählt, aber es sind etliche.

Immer weiter hinein geht es in die Unterwelt - dahinten gibt es einen Lichtschein.

Links um die Ecke führt der nächste Gang ...

... und von oben kommt Licht in die Finsternis.

Vom Vortag wissen wir, wie schnell das Wasser wieder steigt und den Rückweg zur Treppe versperrt.

Während andere noch hinabsteigen sind wir schon wieder oben ...

... und genießen von hier den Blick auf die Felsküste.

Dann fahren wir weiter zum sehr schön gelegenen Wohnmobilstellplatz von Foz in der Nähe des Hafens mit Blick aufs Meer ...

... und über die Ria de Foz.

Unseres Wissens ist die Nordküste Galiciens bisher nicht gerade ein Zentrum des deutschen Massentourismus. Weshalb hat man den FKK-Strand denn ausgerechnet nach den Deutschen benannt?

An der Hafeneinfahrt entdecken wir dieses Denkmal für die Frauen der Fischer, die früher mit den Fischen auf dem Kopf durch den Ort gezogen sind, um ihn zu verkaufen.

Städtebaulich kann Foz keinen Schönheitspreis gewinnen, da alte und neue Gebäude ...

... ziemlich "unharmonisch" nebeneinander stehen.

An der Kirche zeigt eine Mauer Bilder aus der Geschichte von Foz.

Nach der ersten Übernachtung empfängt uns der Tag noch mit einem schönen Sonnenaufgang.

Die letzten schattenwerfenden Sonnenstrahlen sehen wir dann für eineinhalb Tage mittags beim Blick aus dem Restaurant am Hafen. Hier lassen wir uns das Tagesmenü schmecken. Zur Auswahl stehen jeweils drei Vorspeisen, Hauptgerichte und Deserts. Dazu gibt es Brot, eine Flasche Wein (0,75l) und Kaffee - das alles reichlich und lecker für 10 Euro pro Person!

13./14.03. Foz - Serra do Xistral - Barreiros 56 km

Nachdem der Ausläufer des europäischen Kältetiefs uns gestreift hat sehen wir beim Öffnen der Jalousie am Morgen Schnee auf den Hügeln im Hinterland.

Wir machen einen Ausflug landeinwärts und passieren dabei eine der ältesten Kirchen Spaniens, die Kathedrale San Martiño aus dem 6. Jahrhundert.

Etwa 10 km südlich von Foz sehen wir die verschneite Serra do Xistral (galicisch), Sierra del Gistral (spanisch). Die höchste Erhebung mit 1.046 m liegt westlich von Mondoñedo.

Diesen Teil Galiciens mit Gärten, Feldern und Wiesen in winzigen Dörfern kennen wir noch garnicht und müssen ihn mal bei besserem Wetter bereisen.

Hier stehen die Schlehen in voller Blüte - da kommen richtig Heimatgefühle auf :-)

Die könnten bei diesem Blick von unserem nächsten Übernachtungsplatz nach Südosten erhalten bleiben (Weserbergland im März ?) - wenn da nicht dieses ständige Rauschen in den Ohren wäre. Tinnitus?

Nein, der Atlantik rauscht direkt hinter uns! Die Wolken verziehen sich und die Sonnenstrahlen erwärmen rasch die kühle Luft.

Dieser Küstenabschnitt von der asturisch-/galicischen Grenze bis zur Ria de Foz ist ganz besonders reizvoll ...

... und erinnert uns etwas an die Algarve mit dem Wechsel zwischen langen Sandstränden, winzigen Buchten und bunten Felsen.

14./15.03. Barreiros/Galicien - Arenal de Moris/Asturien 198 km

Erst am Nachmittag können wir uns losreißen um einen 2. Rückreiseversuch zu starten und fahren noch gut zwei Stunden bis Arenal de Moris, wo wir den 1. Versuch vor einer Woche abgebrochen hatten.

15./16.03. Arenal de Moris/Asturien - (Picos de Europa) - Lac de Lavaux/Charente/Frankreich 725 km

Dieses Foto vom 7. März kennen aufmerksame Leser vielleicht noch vom vorherigen Teil unseres Reiseberichtes.

So sah der Blick vom Wohnmobil am 7. März landeinwärts aus ...

... und so am 16. März beim Frühstück.

Bei herrlichem Wetter - nur in der Nähe von Santander erwischt uns noch ein kurzes Schauer - fahren wir an der verschneiten Bergkette der Kantabrischen Kordillere entlang. Bis zum französischen Baskenland sehen wir heute immer wieder die in der Sonne leuchtenden schneebedeckten Gipfel. Mal sind sie in der Ferne, mal sind wir ganz nah dran.

Die weit über 2.000 m hohen Gipfel der Picos de Europa sind natürlich im Winter immer weiß, aber in den niedrigeren Lagen des davor liegenden Hügellandes ist das doch recht selten und wir haben es noch nie so gesehen.

Eigentlich wollten wir wie so oft auf unserem "Stammplatz" in Capbreton übernachten. Aber das schöne windstille Wetter veranlasst uns, eine viel größere Tagesetappe als üblich zu fahren. So nutzen wir erstmals den kostenlosen Wohnmobilstellplatz im Grünen ...

... am Lac de Lavaud zwischen Angoulême und Limoges.

16./17.03. Lac de Lavaud/Charente - Seurre/Saône 480 km

Auch unser nächster Übernachtungsplatz liegt in der Nähe des Wassers in Seurre an der Saône ...

... aber vom Wohnmobilstellplatz aus hat man keinen "Wasserblick".

17./18.03. Seurre/Saône - Karlsruhe 383 km

Den hat man am nächsten Abend auch nicht. Beim Besuch von Peter und Rosa in Karlsruhe schauen wir lieber ins Weinglas. Wie maßgeschneidert passt unser CS Duo neben seinen "großen Bruder", den CS Amigo.

18.03. Karlsruhe - Bad Salzuflen 410 km

Wir sind wieder in Deutschland. Hätte man uns bis hier die Augen verbunden und alle Verkehrsschilder unkenntlich gemacht - auf der Strecke von Karlsruhe bis Frankfurt wäre es uns klar geworden: Die Durchschnittsgeschwindigkeit liegt bei 30 km/h auf der A 5. Durchs nordhessische Bergland von Gießen über Marburg kommen wir dann schneller voran. Nur die folgenden Ortsdurchfahrten erfordern höchste Konzentration - seit dem letzten Jahr wurden hier schätzungsweise 20 Blitzer aufgestellt.

Wir hatten gehofft, dem märzlichen Wintereinbruch zu entgehen, der in der letzten Woche große Teile Deutschlands ins Schnee- und Frostchaos gestürzt hatte. Aber während ich den Text dieser Seite am Nachmittag des 20. März 2013 (Frühlingsanfang) schreibe ist draußen eine geschlossene Schneedecke entstanden - Bäume, Dächer und Straße sind weiß. Aber bis Ende nächster Woche (Ostern) soll es laut Wetterprognose milder werden ...

Blick am Tag danach (nach Frühlingsanfang) vom Balkon in Bad Salzuflen:

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